(hpv) Die Streckenabschnitte Pany-St. Antönien und Frösch sind fertiggestellt, weitere Abschnitte folgen.
Streckenabschnitt Pany-St. Antönien
Wer das Swiss-Bike-Masters schon einmal bestritten hat, weiss, dass die Strecke alles von ihm abverlangt. Während der Aufstieg nach Pany noch auf einer Teerstrasse, gefolgt von einer Bergstrasse bis zur Alp Bova recht locker war, begann das Terrain auf dem Teilstück zwischen Alp Bova und Aschüel bereits schwieriger zu werden. Der Streckenabschnitt war geprägt von engen Passagen, Wurzeln und Steinen. Unangenehm vor allem, da sich nach 10 km das Feld noch nicht so in die Länge gezogen hat und schwächere Fahrer den ganzen Fluss zum stocken brachten.
Die Gemeinde Pany hat nun die Gebr. Vetsch für die Wegsanierung beauftragt und mit Unterstützung von Gemeindearbeitern von St. Antönien mit einem Kleinbagger Wurzeln und Steine entfernt und das Weglein zu einem guten Bike-Trail ausgebaut. Der Fahrerfluss dürfte an dieser Stelle am diesjährigen Swiss-Bike-Masters zur Freude der Fahrer bedeutend grösser sein.
Aufstieg Frösch
Aufstiege, wo man das Bike tragen muss, gehören zu einem Rennen wie dem Swiss-Bike-Masters. Der Aufstieg Frösch bei Kilometer 37 hatte es aber in sich. Wurzeln, Steine und Kies machten den Aufstieg in den Klickschuhen zu einer Tortur und oft erlitten die Fahrer dabei Krämpfe. Deshalb haben Fahrer diese Passage auch zu Recht bemängelt.
Die Realschule Küblis hat nun Wurzeln und Steine entfernt. Bei heiklen Passagen wurden sogar Tritte eingebaut. Die Problematik dieses Streckenabschnittes dürfte somit auch ausgeräumt sein.
Gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden
Das Swiss-Bike-Masters war vor ein paar Monaten an einem Tiefpunkt angelangt und man stellte sogar die diesjährige Austragung in Frage. Statt den Kopf in den Sand zu stecken hat man aber selbstkritisch nach Fehlern gesucht und das Konzept überarbeitet. Unter anderem war schnell klar, dass auch an der Strecke gearbeitet werden musste. Es ist schön zu sehen, wie die Gemeinden, deren Territorium vom Fahrertross durchfahren wird, nun alles geben, um eine optimale Strecke zur Verfügung zu stellen. Dies ist nicht selbstverständlich, aber eine gute infrastrukturelle Investition in den Tourismus. Herzlichen Dank an die Gemeinden.
23.06.07 – Hanspeter Valer
