Graubünden: Bär JJ3 erschossen

Bär JJ3Am Abend des 14. Aprils 2008 wurde Graubünden der Bär JJ3 erlegt. Der Braunbär war zum Sicherheitsrisiko für Menschen geworden, weil er systematisch in Siedlungen nach Nahrung suchte und trotz wiederholten Vertreibungsaktionen in den Dörfern keine wachsende Scheu zeigte. Der Abschuss erfolgte im Rahmen des Konzepts Bär Schweiz.


Der Bär JJ3 war im Herbst 2007 und in den letzten Wochen nach der Winterruhe durch seine Streifzüge durch Siedlungen in der Grossregion Lenzerheide, Albulatal, Savognin aufgefallen; er suchte seine Nahrung regelmässig in Abfallbehältern und Containern und zeigte keinerlei Scheu mehr vor Menschen und Siedlungen. Es kam zu mehreren Begegnungen von Menschen mit dem Bären. Er hatte sich zwar nie aggressiv gegenüber Menschen verhalten. Jedoch wurde das Risiko eines Unfalls, bei dem ein Mensch verletzt oder gar getötet wird, unverantwortbar gross.

Die Verantwortlichen bei Bund und Kanton Graubünden sahen keine Möglichkeit mehr, das Verhalten des Bären noch zu beeinflussen. Damit wurde er gemäss Konzept Bär Schweiz zum „Risikobär“, der erlegt werden musste. Das Konzept sieht vor, dass ein Bär entfernt werden soll, der die Scheu vor Menschen verloren hat, sich wiederholt in geschlossenes Siedlungsgebiet begibt und trotz wiederholter Vergrämungen seine Scheu vor Menschen nicht vergrössert.

JJ3 wurde am Abend des 14. Aprils 2008 im Raum Mittelbünden abgeschossen. Der Kadaver wird im Kanton Graubünden untersucht und anschliessend präpariert.

Vergrämungen zeigten keine Wirkung
Die verantwortlichen Behörden hatten im Herbst 2007 sowie im Frühling 2008 während mehrerer Wochen versucht, dem Bären mehr Scheu einzuflössen. Sie beschossen ihn in so genannten Vergrämungsaktionen etliche Male mit Gummischrot und Knallpetarden und versuchten ihn mit allen Mitteln aus den Dörfern zu vertreiben. Ziel der Vergrämungen war, das Verhalten von JJ3 so zu ändern, dass er wieder scheuer wird und den Menschen und Siedlungen zu meiden lernt. Die Massnahmen, zuletzt Anfang April, waren aber vergeblich, JJ3 konnte nicht von seinem Verhalten abgebracht werden.

Die verantwortlichen Behörden gehen davon aus, dass JJ3 das problematische Verhalten von seiner Mutter Jurka gelernt hat. Jurka wurde wegen ihrer fehlenden Scheu vor einiger Zeit in Italien eingefangen und lebt seither in einem Gehege. Auch ihre anderen Nachkommen, JJ2, „Lumpaz“ (erster Bär, der nach über 100 Jahren in die Schweiz einwanderte; seit 2005 verschollen) und JJ1, „Bruno“ (2006 in Bayern abgeschossen), zeigten dasselbe problematische Verhalten. JJ3 war seit seinem Erscheinen in der Schweiz auffällig und wurde deshalb bereits im August 2007 eingefangen und mit einem GPS-Halsbandsender versehen. So konnten seine Wanderungen überwacht und die Vergrämungsaktionen besser geplant werden.

Vor dem Entscheid zum Entfernen des Bären haben Gespräche mit den italienischen Behörden stattgefunden. Die italienischen Vertreter zeigten Verständnis für die Situation der Schweiz. Die verantwortlichen Behörden beider Länder kamen zum Schluss, dass der Einfang und die Haltung von JJ3 in einem Gehege keine Optionen sind. Aus tierethischer Sicht ist es fragwürdig, einen wilden Bären in einem Gehege einzusperren, denn er könnte darin kaum artgerecht gehalten werden. Konsequenterweise sieht deshalb das Konzept Bär Schweiz für einen Risikobären den Abschuss vor.

Zweiter Bär MJ4 ist unauffällig
Im Kanton Graubünden ist seit 2007 im Gebiet Engadin, Münstertal, Nationalpark ein zweiter Bär unterwegs, MJ4. Dieser ist scheu und verursacht nur ab und zu einen Schaden. Die Erfahrungen mit ihm zeigen, dass in der Schweiz durchaus Lebensraum für Bären besteht. Allerdings muss der Umgang mit organischem Müll in Regionen mit dauernder Bärenpräsenz mittelfristig angepasst werden. Der Kanton Graubünden will sich dafür engagieren, dass ,bärensichere“ Abfallsysteme eingeführt werden, damit Bären möglichst von Siedlungen ferngehalten werden können.

Im Umgang mit den einwandernden Bären stehen die Behörden in einem Zielkonflikt zwischen Bären-Individuum und Bären-Population. Um der ganzen Population die Chance zu schaffen, in der Schweiz Lebensraum zu finden, muss unter Umständen ein Individuum, das zum Risiko wird, entfernt werden.

Fotos vom JJ3

Bär JJ3 Bär JJ3 Bär JJ3

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44 Antworten auf Graubünden: Bär JJ3 erschossen

  1. Thom sagt:

    So jetzt habt Ihr das Bärenproblem wohl gelöst, ich hoffe Ihr seit stolz auf Euch. X- Tausend Franken werden für die aussetzung von Wildtieren verputzt und Ihr habt nicht s besseres zu tun als nun den süssen Bär abzuknallen. schämt Euch in Grund und Boden.
    So was nennt man in GR wohl Problemlösung.
    Unglaublich………….

  2. Franz sagt:

    Ja Thom, du wärst vermutlich der erste der Reklamiert, wenn der ach so “süüüsse” Bär am Kinderspielplatz vorbei watschelt während dort deine Kinder am spielen sind.

  3. bea sagt:

    hätte bern diesen bären nicht im neuen park aufgenommen????????? was ist aus uns menschen geworden.ihr schiesst doch schon blindwütig rehe und anderes wild ab. schafe und andere tiere gehören eingehegt, dann hätte dieser bär keine chance gehabt,tiere zu reissen.ich finde es unglaublich was ihr getan habt. ICH WERDE NIE WORTE FÜR MENSCHEN FINDEN, ES SIND UNGEHEUER.TIERE WÜRDEN SO ETWAS NIE TUN.

  4. Leo sagt:

    Der Abschuss des Bären JJ3 ist ein Armutszeugnis und einfach nur peinlich für unsere Gesellschaft. Bär, Wolf und Luchs sind keine exotischen Wildtiere sondern gehörten einmal zu den einheimischen Arten bei uns. Ist es wirklich so, dass sich die Natur uns anpassen muss? Sollte der Prozess nicht wenigsten teilweise auch in die andere Richtung gehen?!
    In Ländern, in welchen es mehr als nur EIN einziges Exemplar von Tieren gibt, die dem Menschen unter Umständen gefährlich werden könnten, haben sich die Menschen angepasst und gelernt wie man sich schützt und verhält. Da werden nicht einfach alle ausgerottet! Wer einen Bären in seiner Nachbarschaft hat, sollte sich einfach klar sein, das der MÜLL NICHT VOR DIE TÜR gehört. So naiv kann doch niemand sein und sich dann wundern, wenn sich ein Wildtier in der Folge über den Luxusabfall hermacht. Abgesehen davon, sind auch Füchse begeisterte Anhänger von Abfallsäcken. Und dies nicht nur im Winter sondern auch im Sommer, wenn ihnen die Gelegenheit geboten wird.
    Doch dieses Verhalten ist einmal mehr typisch für unsere Gesellschaft. Anstelle die Bevölkerung über das richtige Verhalten und mögliche Massnahmen zum Eigenschutz im Sinne einer Koexistenz zu informieren, wird zuerst Angst verbreitet um anschliessen schiessen zu können!
    Und noch ein Denkanstoss – Raser, Vergewaltiger, Schläger und andere Kriminelle sind ebenfalls Risiken! Wer schützt und vor davor? Die Gefahr einem solchen Risiko zum Opfer zu fallen ist auch in der Schweiz um ein vielfaches grösser als die Gefahr von einem Bär, Wolf oder Luchs nur erschreckt zu werden!
    Es ist einfach nur beschämend und einmal mehr wurde in der Schweiz eine Chance verpasst!

  5. Grimm Doris sagt:

    Mein Mann und ich haben unsere Frühjahrsferien im Graubünden geplant. Nach diesem Abschuss werden wir ganz sicher nicht unsere 3 Wochen Ferien dort verbringen sondern eine andere Region berücksichtigen. Wir sind enttäuscht und schämen uns, dass in der Schweiz nicht kreativer mit Problemfällen umgegangen werden kann.

  6. Nureni sagt:

    Es ist klar die Sicherheit des Menschen geht immer vor, aber doch erstaunlich ist wie schnell man aus einem Problembär einen Risikobär macht. Problematisch wird es immer wenn der Mensch in „Risikogebiete“ vordringt, oder sie sich aneignet…

  7. Fam. Honegger sagt:

    Wir haben uns soeben entschieden, unsere Wanderferien vom schiesswütigen Bünderland ins Berner Oberland zu verlegen. Dieser rücksichtslose Umgang mit der Natur (ja, da gehören Wildtiere auch dazu) können wir nicht unterstützen.

  8. leuenberger sagt:

    Muss wohl schön gewesen sein ein wehrloses Tier
    abzuknallen.Ich hoffe, dass euer Leben auch mal so enden wird. Ich habe die Blutspuren soeben im
    Schneee gesehen, Ihr habt`s nicht mahl geschafft
    den Bären sofort tot zu machen. Pfui Teufel.

  9. Roger Camenisch sagt:

    …..nun weilt dieser kleine Bär nicht mehr unter uns, sehr schade! Alle Versuche, diesen Bären von der Bevölkerung fern zu halten, haben nichts genützt (…) sagte ich soeben ALLE Versuche haben NICHTS genützt?

    Ich bin sehr bestürzt über dieses Verhalten aller Beteiligten dieser traurigen „Aktion“! Warum konnte dieser kleine Bär z.B. nicht einfach in einem tiergerechten Käfig mit dem nächsten Flugzeug nach Kanada überflogen werden um dort die grosse Freiheit zu geniessen? Geld wurde schon für manch grösseren Blödsinn in irgendwelche aussichtlosen Projekte und Forschungen des Bundes und der Kantone investiert! Aber einen Bären abzuschiessen ist ja schliesslich auch kein Blödsinn!!!!!

  10. Hans sagt:

    Dieses ach so kleine Bärli war über 100kg und ist dann plötzlich sehr gross wenn das liebe kleine härzige süsse Bärli vor dir steht. :-)

  11. Andreas sagt:

    JJ3 ist tot und viele Leute geben sich im nachhinein als “ Bärenexperten“ aus.Aber die vielen unsachlichen Kommentare lassen daraus schliessen dass heutzutage ein grosser Teil der Leute die Realität aus den Augen verloren haben.Was wäre geschehen wenn dieses Süsse Teddybärli ein Mensch angefallen hätte? Ich wohne im Raum Mittelbünden und habe das geschehen nah miterlebt und muss eindeutig sagen dass die Behörden richtig gehandelt haben.Seit letzten Sommer und Herbst und nach dem Winterschlaf auch am Frühling sind täglich mehrere Wildhüter diesem Problembären nachgegangen um ihn aus Siedlungen zu vertreiben und vergrähmen, es hat nichts genützt, sie tragen die Verantwortung dass nichts passiert und diese Verantwortung ist sehr gross!Ein solcher Bär ist nicht mehr zu verantworten. Da kann auch ein WWF und Pro Natura gut Kritik üben, sie haben ja keine Verantwortung. Der andere Bär MJ4 ist durchaus ein Beweis dass es möglich ist sich wie ein Wildtier zu benehmen und sich normal von Wild und Pflanzen zu Ernähren und die menschliche Nähe zu meiden.

  12. Sylvia Bohren sagt:

    Mit dem Abschuss des Bären haben Sie Super-Werbung für Ihren Kanton gemacht. Ganz bestimmt hätte es eine andere Lösung gegeben. Schämen Sie sich.

  13. Gustav sagt:

    Aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass der verbleibende Bär MJ4 ins zürcher Oberland umgesiedelt wird.

  14. Urs P. Veragut sagt:

    Der Abschuss von JJ3 ist absolut in Ordnung. Vor gut 100 Jahren wurde der letzte Bär in Graubünden geschossen, weil er in der Auseinandersetzung zwischen seinen Bedürfnissen und denjenigemn der Zivilisation unterlegen war. In der Zwischenzeit hat sich das natürliche Umfeld nicht zu seinen Gunsten verändert und seine Überlebens-bedingungen sind schwieriger geworden. Ausserdem ist der Braunbär in Europa keinesfalls gefährdet. Wenn man ihm bei uns aber trotzdem eine Chance geben will, so muss er sich aber bärengerecht verhalten.

  15. adam sagt:

    da kann ich nur sagen: sauerei!!!

  16. Victoria sagt:

    Na, dann drücken wir den kommenden Bären ein Handbuch in die Pfote: „Wie man sich zivilisiert verhält“. Tolle Idee! Schliesslich ist Rumwühlen im Abfall nicht schicklich.

    Obwohl, wäre es nicht einfacher, der sogenannten Zivilisation ein Handbuch in die Hand zu drücken: „Leben miteinander“? Weshalb muss sich die Natur der Zivilisation anpassen, was im Grunde genommen doch heisst, die Natur verschwindet?!

    Übrigens: geht Graubünden auch so mit menschlichen Vandalen um? „Entfernt“ man die auch aus der Zivilisation?

  17. ted sagt:

    Es ist einfach Fakt, dass unsere Gesellschaft sich schon so weit von der Natur entfernt hat, dass Tiere zu „Risikotieren“ erklärt werden und schliesslich entfernt werden müssen. Die Entfremdung wird aber weiter gehen – letztlich wird man „Natur“ nur noch im Internet, am TV und im Museum anschauen können – virtuell also.

  18. Paulette & Philippe Jan sagt:

    Nun konnte also endlich der seit Tagen angekündigte Abschus stattfinden. Wer durfte wohl diesen „Kick“ erfahren? Wird das ausgelost oder läuft das unter dem Motto: Wer am meisten dafür bezahlt – da möchte doch wohl jeder, oder. Und mit einem Peilsender um den Hals – dass ich nicht lache (der war wohl auch nicht gratis!! und wofür überhaupt?), könnte da sogar wohl ein Blinder treffen. Es gibt für ALLES eine Lösung, man muss nur wollen. Wer bestimmt denn eigentlich, ab wann es, in diesem Fall, ein Risikobär ist? Vielleicht sind wir es übermorgen, die zum Risikomenschen erklärt werden. Unseren geplanten Aufenthalt im Sommer im Graubünden ist von uns auch „abgeschossen“ worden. Somit können Sie die geplanten Wellness- und sonstigen Trampelpfade für sich und die schiesswütige Jägerschaft selber nutzen. Wahrscheinlich sehr langweilig, da es ja jetzt nichts mehr zum schiessen gibt……Vergessen Sie aber nicht, dass von Italien her immer wieder Bären „einwandern“ können – haben Sie sie schon als Risikobären eingestuft????
    Ich würde im Übrigen nie ein Menschenleben auf’s Spiel setzen, doch eine Umsiedlung z.B. (Vorschlag Tierschutz Vier Pfoten) ist durchaus dringelegen!Aber mit geschlossenen Augen sieht man schlecht…… Der Schweizer Tourismus wird’s danken!

  19. Anita sagt:

    Er hatte keine Chance! Est ist schlimm und grausam, was getan wurde! Der Bär hat nach Nahrung gesucht, er hatte Hunger. Er hat die Menschen erschreckt durch seine Präsenz, nie aber Anstalten für einen Angriff gemacht. Abschiessen ist ein schwieriges Problem einfach und billig gelöst! Warum konnte man den Bär nicht woanders hinbringen, z.B. Kanada? Zu teuer, hat man gesagt..mir wird schlecht, wenn ich daran denke, wofür sonst immer Geld vorhanden ist! Dort wo Menschen wollen, haben sie Geld. Das Angebot eines Tierparks wurde abgelehnt, sei nicht artgerecht..artgerecht?! Dann vergesst alle Zoos, die sind auch nicht artgerecht..los schaffen wir sie ab. Wir rauben Wildtieren ihre Freiheit, um sie für Geld begaffen zu können, wir schlachten Tiere, um sie essen zu können, wir quälen Tiere für Tierversuche, damit wir Menschen Medikamente bekommen! Wer muss wohl mehr Angst haben, die Menschen vor den Tieren, oder dieTiere vor dem Monster Mensch? Der Mensch breitet sich aus wie ein Parasit ohne Rücksicht. Armer Bär..es hätte Lösungen gegeben, ohne ihn zu töten!Menschen werden auch nicht geschossen, nur weil sie gefährlich sind…Pfui!

  20. Dieter sagt:

    Warum ist JJ3 eigentlich erschossen worden? Hat er sich mal agressiv gegen einen Menschen verhalten? Oder hat er wirklich bloss unsere Abfälle durchwühlt? Wieso werden die Abfälle nicht besser ‚zwischengelagert‘?
    Werden alle Tiere, welche in unseren Abfällen wühlen, nun erschossen – z.B. Marder, Füchse usw.?
    Schade, für mich war der Bär immer ein Grund mehr im Engadin die Ferien zu verbringen. Aber jetzt ist ja nur noch MJ4 dort und der ist so scheu, dass es ein Wunder wäre, wenn man den mal zu Gesicht bekäme.

  21. Vargach sagt:

    Es ist himmelstraurig und eine riesen Schande für die Behörden des Bundes und des Kantons Graubünden.
    Wir haben für den armen JJ3 Tränen verloren.
    Waren das Menschen die ihm erlägt haben oder Schjädlinge ersten Ranges. Wie Schade, dass ein Bär keine Schusswaffen mit Optik gebrauchen kann.

    ***Wie wäre es denn mit Gründung einer Stifftung, die die verursachten Schaden von Bär, Wolf und Luchs ersetzen würde? Ich wüde sie sofort unterstützen.***

  22. Vargach sagt:

    Und noch etwas!

    Bitte den armen JJ3 nur nicht ausstopfen.
    Es würde nichts anders werden, als ewiges Mahnmal und Schandfleck für Euch alle in Graubünden!

  23. Tina sagt:

    Ich verstehe nicht, wieso man JJ3 nicht einfach ins Dälhölzli geben konnte, zumal sie es ja angeboten hatten. Ob er nun nur die Werbetrommel hätte in Gang bringen sollen oder nicht. Dort hätte er es, mit dem späteren Zugang zum Bärenpark, doch bestimmt gut gehabt.

  24. beatrice sagt:

    es ist warja so einfach. er hatte einen sender. was übrigens jedes tier, sei es ein luchs,vogel usw. stresst.es dient nur den menschen ,die alles kontrollieren wollen.jj3 hatte keine chance,er wurde hinterhältig abgeknallt.ich glaube ein weiterer toter bär könnt ihr schiesswütigen bündner euch nicht mehr erlauben.ich schliesse mich den anderen an, es wird nie mehr ferien im bündnerland geben.

  25. natasha sagt:

    der bär ist tot!und wir haben wieder unseren frieden in dem ach so schönen schweizer ländle!
    ich schäme mich für die schweiz,ich bin ja leihe,aber ich bin sicher es hätte eine andere lösung gegeben.nationalpark in italien..österreich..?
    ok welch ein aufwand!hatten wir ja mit dem luchs schon…freuen sich die jäger!
    traurig!
    doch ich bin sicher all diese greueltaten kommen auf uns menschen zurück..hoffe es „trifft“ die richtigen,denn irgendwo ist ja noch die gerechtigkeit!!??
    aber ist ja voll nicht schlimm ,wir können ja jetzt im bünner museum den oder die bären ..luchse angucken!
    was wollen wir mehr!

  26. Susanne sagt:

    Mir tuts leid, dass es so weit gekommen ist, aber ich verstehe den Entscheid bei diesem Bären. Der Abschuss hilft andern Tieren, die „normal“ aufgewachsen sind, hier Fuss zu fassen.

    Es ist mit gesicherten Abfallbehältern auch nicht getan. Bären brechen auch in Autos ein mit Lebensmitteln drin, sie interessieren sich auch für Zahnpasta und Deos. Ab einer gewissen Populationsgrösse werden dann noch weitere Probleme auf uns zukommen, aber so weit sind wir noch nicht.

    All jene, welche jetzt nicht nach GR kommen in die Ferien: Geschehe nichts Schlimmeres, ihr könnte den nächsten „Risikobären“ gerne zu euch nach Hause nehmen. Das Schlimmste sind für Bären eh Leute, die extra wegen ihnen ihre Ferien hierher verlegen, weil sie auch mal nen Bären sehen wollen. So what… !!!

    Nationalpark: Okay, wer erklärt dem Bären, wo der anfängt und wo er aufhört… so ein Bär würde auf schnellstem Weg in die nächste Siedlung wandern und sich dort wieder unbeliebt machen.

    Italien wurde laut Radiomeldung hochoffiziell angefragt, sie wollten den Bären auf keinen Fall.

    Ich freu mich auf Bären in der Schweiz, die normal aufgewachsen sind und sich artgerecht auch verhalten… aber auch dort besteht die Möglichkeit, dass es Zwischenfälle mit Menschen gibt. Das sollen sich einfach alle mal merken, die noch nie Auge in Auge mit einem Bären in der Wildnis standen. Es ist ein faszinierendes und absolut beängstigendes Gefühl.

  27. Pat sagt:

    Danke, liebe Politiker, dass ihr Land und Leute bewiesen habt, welches Wesen hier das Sagen hat.

    Einmal mehr schäme ich mich, dass ich derselben Gattung angehöre, welche mit einer Arroganz noch nie da gewesenen Ausmasses agiert (die Auswüchse der SVP seien an hiesiger Stelle nur am Rande erwähnt): Von der willkürlichen Einstufung als «Risikobär» bis zum Abschuss eines grundsätzlich menschenscheuen Wesens, welcher sich notabene an der Nachlässigkeit derselben gütig tut. Stellt sich noch die Frage, weshalb sich dieser überhaupt den Siedlungsgebieten näherte, wenn man ihn schon dank seines Senders permanent überwachen konnte? 

    Unser Kanton, Tourismusjuwel der Schweiz, hätte mit der Handhabung des Bären die Chance wahrnehmen können, eine Souveränität zu demonstrieren und zu zeigen, dass wir es mit unseren naturbezogenen Werbefloskeln ernst meinen. Fehlanzeige. Die Profitgier der Jäger kommt bei uns anscheinend vor dem gesunden Menschenverstand.

    Bleibt die Hoffnung, dass es irgendwo da draussen eine Galaxis gibt, wessen Spezies unsere entsprechenden Entscheidungsträger ebenfalls mit GPS orten kann, um sie danach zu jagen. 

    Patrick Müller, Chur

  28. Mario sagt:

    das man immer gleich Gewehre zücken muss. Hätte man ihn nicht einfach einschläfern können?

  29. Martin Otto sagt:

    Die Kommentare geben mir sehr zu denken. Es zeigt, einmal mehr, dass es alle besser wissen. In der Realität haben aber diese Personen absolut nichts verstanden und sind für mich ebenfalls Risikomenschen wie JJ3 wo man einsperren sollte und um Himmelswillen ja nicht ins wunderschöne Bündnerland lassen. Solche Idioten sollen bleiben wo sie sind und gibt diesen „Tierschützer“, welche vermutlich noch Hauskatzen und Kaninchen auf engstem Raum halten, ja kein Telefon oder Internet, es kummt nur Müll heraus… 😉 Viva la Grischa

  30. Andreas sagt:

    Ich kann Martin Otto nur recht geben. Viele Menschen haben die Realität völlig aus den Augen verloren. Ich kann die zuständigen Behörden auch nur loben, denn wenn sie nicht so einen grossen Aufwand betrieben hätte wegen diesem Bären wäre bestimmt schon vorher etwas passiert.Dann wäre JJ3 ebenfalls tot, aber es hätte vorher ein Mensch verletzt oder getötet werden müssen. Auch die Umweltschutzporganisationen reagieren naiv und unprofessionell, wenn sie behaupten er sei noch nie aggressiv geworden, das stimmt , aber es stimmt auch wenn sie denn aggressiv sind ist es meistens schon zu spät.Ich habe gar nichts gegen Bären , im Gegenteil , wie zum Beispiel der MJ4 der keine Probleme bereitet. Aber diesen Unterschied machen viele nicht. Bär ist für sie Bär.

  31. manu sagt:

    hallo alle zusammen

    für alle nur knapp informierten und leider etwas engstirnigen mitbürgerinnen und mitbürger, hoffe ich doch sehr, dass sie sämtliche beiträge hier lesen um etwas dazuzulernen und sich in zukunft etwas besser informieren. ganz grundsätzlich finde ich es schlicht respektlos, menschen derart zu beschimpfen, die mit viel einsatz und der bereitschaft, verantwortung zu übernehmen, sich für uns andere und unseren lebensraum einsetzen. eine meinung zu äussern ist das eine, andere zu beleidigen, etwas anderes. wenn ich mich denn schämen würde, dann für die art und weise, wie einige landsleute so ein ereignis egoistisch nutzen, um ihrem frust luft zu machen. schade. ich bin bünderin und konnte die geschichte der bären und vorallem der wölfe in den letzten jahren aus der nähe mitverfolgen. immer wieder froh, infomationen aus verschiedenen bereichen zur meinungsbilung und zur information finden zu können. ich denke, dass die verantwortlichen sicher auch in zukunft ein offenes ohr für lösungen haben. kleiner tip (darf auch weitergegeben werden) den ratschlag vorher anbringen, nicht nachher schimpfen. Danke allen beteiligten, es ist ein gutes gefühl, hier zu hause zu sein. sonnige grüsse

  32. Martin sagt:

    Ein kleines Kommentar von der anderen Seite des großen Teiches:

    Ich habe den erfreulichen Vorteil, die Art wie sowohl die Amerikaner als auch die Kanadier mit der Natur umgehen, direkt selbst mitzuerleben und mit der europäischen vergleichen zu können. Man muss ganz klar zugestehen, daß Amerika und vor allem Kanada riesige, unbesiedelte Flächen besitzt, die wilden Tieren einen immensen Freiraum geben, was die Schweizer Situation schon einmal grundlegend von der amerikanischen unterscheidet.

    Nichts desto trotz leben Wildtiere und Mensch hier in Einklang. Ein gutes Beispiel ist der berühmte Skiort Whistler in British Columbia, Kanada. Hier laufen die Bärenfamilien seelenruhig oberhalb des Dorfes in den Bergen herum – in unmittelbarer Nähe zum Menschen. Das Einzige, was es zu einem gutem Zussammenspiel zwischen Mensch und Tier bisher bei den Kanadiern gebraucht hat waren sichere Müllkontainer und Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit, wie man sich in der Natur verhalten soll (z.B. immer laute Geräusche machen währen des Wanderns). Die Bären sind sowieso von Natur aus Scheu und würden sich im Regelfall eher von Menschen entfernen anstatt ihn anzugreifen. Whistler hat in den letzten 20 Jahren kein einzigen Zwischenfall Mensch/Bär gehabt, warum sollte das nicht auch in der Schweiz möglich sein? Es stellt sich einfach nur die Frage, ob der Mensch willig ist, sich ein ganz klein wenig anzupassen und ein bisschen Freiraum aufzugeben.

    Ich selbst stand übrigens schon einigen Schwarz- und Braunbären direkt gegenüber, was heissen soll in etwa 10 Meter Abstand, und es ist keineswegs ein so erschreckendes und beängstigendes Erlebnis, wie mancher hier suggeriert.

    Viele Grüße in die Schweiz

  33. lenz sagt:

    Die unterländer die da schreibendie sollen ihren urlaub ruhig in anderen kantonen verbringen auch dort werden tiere abgeschossen ob bär hirsch reh oder gemsen! und wir haben weniger abgase von den autos!!!

  34. Susanne sagt:

    Von wegen suggerieren… MIR war ganz klar extrem nicht mehr wohl in Alaska, als der mampfende Bär vor mir stand. Ich denke kaum, dass ein ausgewanderter Martin da fuer mich reden kann 😉 Und nochmals zum Mitschreiben: JJ3 war „menschengeschädigt“ von Geburt an… das wird geflissentlich ueberlesen und ueberhört und somit ignoriert. Der andere Bär lebt ja noch friedlich in unserm Kanton und keiner will ihn abmurksen. Seufz.

  35. kriss sagt:

    ich denke es ist falsch über die bündner bevölkerung zu schimpfen, es ist auch falsch über diesen abschuss stolz zu sein, oder ihn zu bedauern als ob er nicht ein tier sondern ein mensch gewesen währe…
    man sollte sachlich bleiben.
    man kann nicht immer den fünfer und das weggli haben. und so denke ich dass mit dem abschuss dieses auffälligen tieres das leben und das einwanderen anderer artgenossen ermöglicht wurde! wäre es zu einem zwischenfall mit jj3 gekommen, gäbe es auf längere zeit hinaus keine bärensympatien mehr.
    kriss

  36. Albi sagt:

    Die ganze Polemik zeigt, wie weit viele in unserer Gesellschaft von den Realitäten abgekommen sind und wie egoistisch und emotional geurteilt wird.
    So hätte man JJ3 schliesslich auch in die Stadt Zürich oder in irgend eine andere grosse Schweizer Stadt umsiedeln können, wo er sicher Müll in Massen gefiunden hätte. Unsere Bündner Behörden haben es sich überhaupt nicht leicht gemacht mit diesem Entscheid. Schliesslich wurde für dieses Tier vorerst sehr viel Steuergeld in Anspruch genommen, bevor gehandelt wurde.

  37. Miranda Scherrer sagt:

    Der Abschuss des Bündner Bären hat wieder einmal gezeigt, dass die sooooooooo tierlieben Schweizer, welche gerne auf andere Länder zeigen, wo es Tiere scheinbar nicht so gut haben, nur ein Herz für Schosshündchen und Katzen haben.

    Ein Bär, welcher sich erdreistet, sich nicht nach den Vorgaben der Menschen aufzuführen, MUSS ganz einfach abgeknallt werden.
    Diejenige Person, welche das getan hat, hatte sicher auch noch ein tolles Gefühl dabei.
    Es ist halt schon eine wahnsinnige Kunst, einen Bären, dessen genauer Standort infolge Sender bekannt ist, aus kürzester Distanz abzuknallen!
    Gratuliere zu dieser Heldentat!

    Ich rate den Bündner Behörden zu folgendem Vorgehen:

    Man sollte einen Bären folgendermassen gentechnisch manipulieren:
    – Er frisst keine Schafe (das war ja das Todesurteil für Bruno)
    – Er plündert keine Bienenhäuschen
    Bären lieben zwar von Natur aus Honig und lassen sich auch von Heerscharen von wütenden Bienen nicht davon abbringen, einen Bienenstock aufzubrechen, aber das ist ja kein Grund, dass der Bündner Bär dies auch tun soll.
    – Er frisst keinen Abfall – wieso auch, er hat ja ganz viele andere Möglichkeiten ………. Ausser halt Schafen, Bienenhonig, sonstigem Getier (denn dann haben sicher auch wieder die Jäger etwas einzuwenden, denn sie haben ja ein Monopol darauf, den Wildtierbestand zu „regulieren“)
    – Er darf sich nirgends in der Nähe von menschlichen Siedlungen aufhalten.
    Allerdings darf er sich sicher auch nicht erdreisten irgendeinem Wanderer über den Weg zu laufen, egal wie unwegsam das Gebiet auch sein mag, wo sich der Wanderer rumtreibt.
    Er soll aber natürlich schon nahe genug an der Zivilisation leben, sodass er auf Wunsch jederzeit aus dem Gebüsch springen kann und recht freundlich für die Kamera posieren kann …… denn für den Tourismus ist es halt schon toll, wenn man einen Bären „führt“!!

    Wir haben bis anhin immer Ferien im Bündnerland gemacht, sowohl Winter wie auch Sommer. Wir lieben die Natur und wo gibt es schönere Berge und abgelegene Täler wie im Bündnerland?
    Aber nun sind wir uns wirklich schwer am überlegen, ob wir einen solchen Kanton noch unterstützen wollen, welcher die Tiere zwar gerne einsetzt um Touristen anzulocken, aber das Wort „artgerecht“ zweckentfremdet. Artgerecht bedeutet nämlich nicht, dass es der Art Mensch gerecht werden soll, sondern dass z.B. ein Bär nach Bärenart leben darf.
    Leute die sich noch wirklich für das Verhalten und die „Kultur“ von Wildtieren interessieren und nicht nur an süssen Bildern eines plantschenden Knut (möglichst noch am Bildschirm, sodass man den Hintern nicht von zuhause wegbewegen muss) interessiert sind, wissen, dass Bären praktisch nie eine Bedrohung für den Menschen darstellen.
    Und JJ3 hat sich ja auch nie in böser Absicht den Menschen genähert – wenn er das gewollt hätte, dann hätten wir auch Opfer!!!

    Also ihr feinen Natur-Bündner – lasst künftig eure Bären in Ruhe, auch wenn sie sich nicht grad so aufführen wie ihr es gerne hättet.
    Die Italiener schaffen es ja schliesslich auch, mit ihren Bären und Wölfen ein Nebeneinander zu finden!!!!!!!!!!!!
    Man muss sich schon fast schämen, ein Schweizer zu sein!

  38. Andreas sagt:

    Bravo Miranda Scherrer mit ihrem föllig unsachlach engstirnigen Kommentar haben sie wieder einmal bewiesen dass sie das Geschehen aus weiter Ferne mitbeobachtet haben. Sie haben die Realität föllig aus den Augen verloren. Wenn sie schon von euren Bündner Bär sprechen, dann lassen sie doch bitte auch uns Bündner handeln!! Ich kann ihnen sagen ,der grösste Teil der betroffenen Bevölkerung freut sich nicht darüber, aber zeigt Verständnis für diesen Entscheid. Und hört mal auf die Schweiz mit anderen Länder zu vergleichen, seht doch einmal ein Blick auf die Landschaftskart, dann werdet ihr sehen wieviel Lebensraum in italien, Slowenien und gar Kanada vorhanden ist zu der kleinen Schweiz. Wenn sie behaupten der Bär habe sich nicht in böser Absicht dem Menschen genähert mag das wohl Stimmen aber wie leicht ist etwas passiert in Siedlungen wenn der Bär plözlich überrascht wird. Die letzten Wochen war er praktisch alle Nachte in Siedlungen, eines kann ich sagen , wenn die Wildhut nicht immer mit mehreren Personen im Einsatz gestanden hätte wäre es mit grösster Wahrscheinlichkeit früher oder später zu einem traurigen Zwischenfall gekommen. Und noch der Bemerk mit Knut ist der Hammer, dass zeigt wieder mal wieviel ihr “ Naturnahen“ !! Leute von einem Zootier beziehungsweise Wildtier verstehet!!! Uebrigens Fachpersonen aus dem In- und Ausland finden diesen Entscheid absolt richtig!
    Noch was fals wir dann den nächsten Risikobären haben sind wir Bündner nicht mehr für einen Abschuss, nein besser wäre einfangen und im Unterland wieder laufenlassen. Viva la Grischa

  39. Reto sagt:

    Bitte Vorsicht; Nicht für Lernfähige geeignet.
    JJ3, ausfliegen nach Kanada, wie hier mehrmals vorgeschlagen wurde? (Anita, Roger Camenisch usw.)

    In Kanada ist alles besser? Kanada und die Bären-Schiesswut.

    Kanada:
    Fläche: 9 984 670 km²
    Bevölkerung: 32,556 Mio.
    Bev.dichte: 3.2 Einw./km²
    Davon leben 75% in Städten.
    Bev.dichte: ohne Grossstädte 0.8 Einw./km²

    Schweiz
    Fläche: 41 284 km²
    Bevölkerung: 7,441 Mio. Bev.dichte: 186 Einw./km²

    Alles klar? Oder doch noch nicht?

    Trophäenjäger gefährden das Überleben der Bären in Kanada
    http://www.prowildlife.de/de/Projekte/Baeren/Baren_Nordamerika/
    baren_nordamerika.html

    Die netten Kanadier brauchen auch mal unzählige Schüsse für den netten Teddy:
    http://www.weshow.com/de/p/28932/abschuss_von_schwarzbaren

    Die Regierung British Columbias (Canada), hält an einer gefährlichen und unverantwortlichen Politik fest, der zufolge Grizzly Bären zuerst und vor allem für die Trophäenjagd genutzt werden.
    http://tierschutz-sha.homepage.t-online.de/grizzly.htm

    Die Provinzregierung musste per Gerichtsbeschluss dazu gezwungen werden die Grizzly Abschussraten offen zu legen.
    http://www.naturschatz.org/kanada/kanada-news04.htm#6

    In der Vergangenheit hatte die B.C. Provinzregierung die Grizzly-Bestandszahlen manipuliert und kritische Studien unterschlagen, um auch weiterhin überhöhte Jagdquoten zu rechtfertigen.
    http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/4457.php

    Für die Schiesswütigen und Kanada-Bärenverehrer:
    Wer Lust und Geld hat kann hier den Abschuss eines Bären buchen: (Selbstverständlich mit «Lizenz zum Töten» der Kanadischen Regierung)
    http://www.omineca.bc.ca/deutsch/jagdinfo.html
    http://www.wildhorseriver.com/de/bear.html

    Lehrreich: (Wer denn überhaupt noch etwas lernen will)
    http://salzburg.orf.at/stories/118443/
    Zitat: Fritz Mayr-Melnhof
    „Es ist das größte Raubtier, das es in Europa gibt. Und für Späße oder romantische Gefühle von Esoterikern eignet sich der Braunbär überhaupt nicht.“
    „In Mitteleuropa gibt es keine geeigneten Rückzugsräume für diese Tiere mehr, auch in den Alpen nicht. Das ist traurig, aber es ist ein unverrückbares Faktum.
    Hier sollte man keiner Romantik nachhängen. Ich wundere mich oft, was hier von verschiedenen Organisationen dazu geäußert wird. Im Vergleich zu Kanada oder Alaska würde es zu massiven Problemen in den Alpen kommen. Bären haben hier keine menschenleeren Räume mehr, die sie brauchen wie die Luft zum Leben.“

    Wer noch nicht genug hat kann googeln:
    Bear hunting Canada British Columbia
    Oder in YouTube suchen:
    Bear Hunting
    (Aber Achtung, nur für Bett-Teddy resistente Gemüter)

    Zum Schluss I: Wer jemals frei lebende Bären in ihrer natürlichen Umgebung mit der Kamera „verfolgt“ hat, kann nur ansatzweise abschätzen welche trophäenjäger- und vor allem menschenleere Landschaften und Flächen es braucht, dass sich diese wundervollen Geschöpfe der Natur, artgerecht verhalten können. Was es sicher nicht braucht, sind diese von «Knut und Flocke», TV, „Blick“ und „Bild“ geprägten „Teddybilder“ und die dazu gehörigen Kommentare.

    Zum Schluss II:
    Rumänien wird oft ebenfalls als gutes Beispiel für das problemlose Zusammenleben von Bären und Menschen angeführt.
    Dazu wäre es gut zu wissen, dass im Durchschnitt pro Jahr in Rumänien 5 Menschen von Bären getötet (und 20 schwer verletzt) werden.

  40. Magda sagt:

    „Risiko für uns Menschen! Ein Wildhüter hatte ihm den Todesschuss verpasst.“
    Ja, wer verpasst für unsere Sicherheit ein Todesschuss an den Pädophile? Das ist ein viel größeres Risiko für unsere Kinder als ein Bär…
    Echt, Mir fehlen die Worte!!!

  41. Karl sagt:

    Leute ihr spinnt. JA bÄREN SIND SÜSS. Aber wenn sie den Menschen zu nahe kommen sind sie eiine Gefahr. Es gibt extra Pärke für die Tiere dort haben sie auch genug zuuu essen. Natürlich schmeckt Abfall besser als sich was zu jagen. Und für die Schafe gibt es Ja Hirtenhund und für den Honig Zeune wegen dem isst der Bär lieber Müll den f’ür das muss der bär sich nicht anstrengen. Es ist ok wenn sie einen Bär schiessen aber nur mit einem Grund.. Früher tat man dass aus Spass!!!!!!!!!!!! Doch dieses mal hatte man einen Grund. Der Bär kamm zu nahe und reisst zu viele Schafe und er ist auch sehr gefährlich kommt er uns zu nahe. Die leute die dort wohnen habe sicher Angst auch die die immer denn müll schön entsorgt haben.

  42. Emil sagt:

    Das Wild im Katon GR gehört der Bevölkerung ( Steuerzahler) nicht nur einzelnen Pesonen die den armen Bär erschossen.
    Sie hätten ihn betäuben können und ihn in seine Heimat Trentino zurückführen können !!!!!! Traurig sowas !!!!!

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