Die von der Mutterpartei ausgeschlossene Bündner SVP will unter dem Namen “Bürgerliche Partei Schweiz” einen Neuanfang machen.
Der neuen Partei wird auch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf angehören. Der Bruch ist definitiv vollzogen: Die Delegierten der SVP-Sektion des Kantons Graubünden beschlossen am Montagabend an einer ausserordentlichen Versammlung in Landquart mit 139 gegen 39 Stimmen, auf einen Rekurs gegen den Ausschlussentscheid des Zentralvorstands der SVP Schweiz zu verzichten.
Der Zentralvorstand der SVP Schweiz hatte den Rauswurf der Bündner Kantonalsektion am 1. Juni mit 81 zu 5 Stimmen beschlossen.
Rechtliche Probleme mit BPS?
Kaum haben die aus der Mutterpartei verbannten Bündner SVP-Mitglieder einen neuen Namen gefunden, regt sich dagegen auch schon Widerstand. Die Bürgerpartei der Schweiz (BPS) hat der neuen Bürgerlichen Partei Schweiz den Missbrauch ihres Namens vorgeworfen. Sie fordert sie ultimativ bis zum 30. Juni auf, den Namen zu wechseln und droht andernfalls mit rechtlichen Schritten.

Verehrte Damen und Herren,
Die Werbung der neuen SVP ist ganz bewusst und gewollt für den Zeitungsleser irreführend.
Viele Menschen sehen darin wohl auf den ersten Blick die neu gegründete BPS (analog der neuen
Berner Partei.)
Die neue Partei sollte auf die Falle der Schläulinge in Gegeninseraten aufmerksam machen.
Zur BPS herzliche Gratulation und viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüssen
Hans Philipp
Chesa Lardelli
7504 Pontresina