Die Rega hat am Samstag bei Schmitten (GR) einen Fischer aus der Landwasserschlucht gerettet. Das gebrochene Bein des Mannes war von einem grossen Stein eingeklemmt. Dank seinem Handy konnte der Verletzte die Rega alarmieren und den Rettungshelikopter zur Unfallstelle dirigieren.
Der Mann aus dem Kanton Graubünden war mit seinen hüfthohen Fischerstiefeln auf einen losen Stein getreten. Unvermittelt drehte sich der Geröllsbrocken im Wasser. Der 27-Jährige glitt aus, sein Bein wurde in der Folge vom Stein unter Wasser eingeklemmt und verletzt. Per Handy gelang es ihm, Alarm zu schlagen und auf seine verzweifelte Lage aufmerksam zu machen.
Ebenfalls seinem Mobiltelefon ist es zu verdanken, dass ihn der Rega-Helikopter der Basis Samedan schnell orten konnte. Der Blockierte befand sich nämlich völlig abseits von Weg und Steg. Da ihm eine grosse Tanne die Sicht nach oben verdeckte, war er aus der Luft auch nicht zu erkennen. Dank einer – durch die Rega-Einsatzleitung hergestellten – Sprechverbindung mit dem anfliegenden Helikopter war es ihm überhaupt möglich, die Luftretter genau einweisen.
Gemeinsam gelang es der dreiköpfigen Rega-Besatzung den Stein im Wasser abzudrehen und den Verletzten zu bergen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch die Notärztin wurde er ins Spital Davos geflogen.
