Im Rahmen der Professional Developers Conference 2008 hat Microsoft in Los Angeles eine Vorabversion seines nächsten Betriebssystems, Windows 7 präsentiert.
Um es vorweg zu nehmen: Die Benutzeroberfläche von Windows 7 gleicht derjenigen von Vista. Die Bedienelemente einzelner Windows 7 Komponenten wurde an die Optik von Office 2007 angelehnt. So erscheint beispielsweise auch in WordPad, Paint oder MovieMaker neu eine Multifunktionsleiste.
Anstelle der Schnellstartleiste, welche sich rechts neben dem Start-Button befindet, erscheint neu eine interaktive Button-Leiste, welche, ähnlich wie das Aqua-Dock von Mac OS X Leopard, auch Miniaturvorschauen geöffneter Fenster und Dokumente anzeigt. Inaktive Programme haben keine Vorschau, sind jedoch wie bisher aus der Button-Leiste startbar.
Fenster können neu an den Bildschirmrändern magnetisch angeordnet werden. Ferner werden zum Betriebssystem Online-Dienste, so genannte «Windows Live Services» angeboten, welche die «Offline»-Funktionalitäten erweitern, so z.B. E-Mail, Messenger, Blogs sowie ein Fotoalbum.
Im Windows Explorer können neu Dateien, welche an unterschiedlichen Orten gespeichert sind, in Bibliotheken zusammengefasst werden. Die konsequente Aufteilung nach Laufwerk und Verzeichnissen entfällt somit.
Unter der Haube wurden ferner die Netzwerk- und Hardwareverwaltung optimiert, welche nun intuitiver und teilautomatisiert zu bedienen sind.
Microsoft: PDC 2008 Virtual Pressroom
Pat Müller – patmueller.ch
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