“Ganz Graubünden zum halben Preis” ist erfolgreichste Raiffeisen-Mitgliederaktion

Von Mitte Mai bis Ende November 2008 profitierten die Mitglieder der Raif-feisenbanken vom Angebot “Ganz Graubünden zum halben Preis”. Die hohen Zielsetzungen wurden mit 106’000 zusätzlichen Hotel-Logiernächten übertroffen. Das Mitglieder-Angebot trug auch zum hervorragenden Ergeb-nis der Sommersaison sowie des gesamten Tourismusjahres 2008 bei.

Während einem halben Jahr profitierten die rund 1.5 Mio. Raiffeisen-Mitglie¬der vom exklusiven Halbpreisangebot, das die Anreise, Hotels und zahlreiche Erlebnisse in Graubünden umfasste. Vom 15. Mai bis 30. November 2008 zähl¬ten die rund 200 an der Aktion beteiligten Hotels 106’000 zusätzliche Übernach-tungen, getätigt von 68’000 Raiffeisen-Mitgliedern. Die Gäste unternahmen bis Ende November 58’000 Ausflüge mit den Bergbahnen und 11’000 Fahrten mit der Rhätischen Bahn und PostAuto Graubünden. Erfreulich ist auch, dass drei von vier Gästen mit dem öffentlichen Verkehr anreisten. Mit diesen Zahlen ist „Ganz Graubünden zum halben Preis“ die bisher erfolgreichste Mitgliederaktion der Raiffeisenbanken.

Erwartungen übertroffen
Die touristische Marketing-Organisation Graubünden Ferien GRF und Raiffeisen zeigten sich an einer Medienkonferenz vom 10. Dezember 2008 in Chur sehr er-freut über dieses Schlussergebnis. Als Bündner freut sich Pierin Vincenz, Vorsit-zender der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe besonders, dass diese Mit-gliederaktion so erfolgreich war. „Unser Ziel ist es, dass von der Aktion alle Sei¬ten profitieren. Und das ist uns gelungen“, so Vincenz. „Unsere Mitglieder konn¬ten einen tollen und vielfältigen Kanton kennenlernen.“ Den Erfolg führt er insbe-sondere auf die grosse Vielfalt an Ausflugsmöglichkeiten zurück, die jeden Geschmack getroffen hat. Positiv waren auch die Feedbacks, welche aus einer Umfrage bei den teilnehmenden Partnern – den beteiligten Hotels – hervorgingen. Über 90% der Befragten zeigen sich mit den Ergebnissen der Aktion zufrieden bis sehr zufrieden und würden wiederum teilnehmen, wenn sie nochmals vor der Wahl stehen würden. GRF-Geschäftsleitungsmitglied Myriam Keller, welche das Projekt auf Seiten Graubünden koordiniert und geleitet hat, betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Hotelierverein Graubünden, der Rhätischen Bahn, PostAuto Graubünden, Bergbahnen Graubünden sowie den beteiligten Häusern. „Besonders gefreut hat uns zudem, dass auch kleinere Hotels in peripheren Regionen von der Aktion profitieren konnten“, so Keller.

Spitzenjahr für Bündner Hotellerie
Die „Raiffeisen-Aktion“ trug wesentlich zum sehr erfreulichen Gesamtergebnis der Sommersaison 2008 bei. Insgesamt verzeichnete Graubünden von Mai bis Oktober 2008 2.77 Mio. Hotel-Übernachtungen, was einem Plus von 7.5 % ge-genüber dem Sommer 2007 entspricht. Der Sommer 2008 geht damit als bester Jahrgang seit 1994 (2.8 Mio. LN) in die Bücher ein. Allein aus dem Heimmarkt Schweiz verzeichnete Graubünden in dieser Zeitspanne knapp 1.5 Mio. Logier-nächte – eine Zunahme von fast 10% gegenüber dem Vorjahr. Bereits in der vorangegangenen Wintersaison war bei den Hotelübernachtungen eine markante Zunahme von 6.7 % (entspricht rund 200’000 LN) gegenüber dem Vorjahr registriert worden. Insgesamt schliesst das Tourismusjahr 2008 mit 6.16 Mio. Logiernächten, was einem Wachstum von rund 7 % entspricht. Gründe für das erfreuliche Wachstum waren nebst der Raiffeisen-Mitgliederaktion die guten Wetter- und Schneeverhältnisse, günstige Wechselkurse, die starke Konjunktur sowie die verstärkten Marketing-Aktivitäten der Bündner Tourismusbranche.

Ausblick 2009: verhaltener Optimismus
Bei Ausbruch der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise befand sich der Bündner Tourismus in so robuster Verfassung wie seit den Spitzenjahren 1993/1994 nicht mehr und legte auch im nationalen Vergleich überdurchschnittlich zu. Zu verhal-tenem Optimismus gibt – trotz sich verschärfender Wirtschaftskrise – auch die aktuelle Wintersaison Anlass, wie eine Umfrage von Graubünden Ferien bei di-versen Wintersport-Orten zeigt. Demnach liegen die Buchungsstände für die Sai-sonspitzen – Festtage, Sportferien – sowie bis in den März 2009 hinein auf dem (hohen) Niveau des Vorjahres. GRF-CEO Gaudenz Thoma ist denn auch zuver-sichtlich, dass der Bündner Tourismus die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in der Wintersaison 2008/09 nur schwach zu spüren bekommt. „Die frühen und er-giebigen Schneefälle tragen zudem zu einer guten Stimmung bei Gästen und in der Branche bei“, so Thoma weiter. Weit schwieriger ist zum heutigen Zeitpunkt eine verlässliche Einschätzung der Lage nach dem Winter 2008/09. Die Prognose des Staatssekretariats für Wirt¬schaft seco geht für die gesamte Schweizer Tourismusbranche von substantiel¬len Rückgängen aus, für Graubünden wird für 2009 ein Übernachtungsrückgang von 3 % vorausgesagt. Bei Graubünden Ferien will man deshalb gemäss CEO Gaudenz Thoma die finanziellen Mittel und Aktivitäten im wichtigsten Aufbau¬markt Deutschland konzentrieren. „Wir überprüfen zudem sämtliche geplanten Aktivitäten auf ihre Messbarkeit und Zielgruppenorientierung“, so Thoma weiter. An der neuen strategischen Ausrichtung will man dagegen bei GRF festhalten. Gaudenz Thoma ist überzeugt, dass sich die Strategie mit verstärkter Marktbear¬beitung und eigenen Vertretungen in den Aufbaumärkten gerade in schwierigeren Zeiten als richtig erweist.

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