Samedan: Zwei Todesopfer bei Flugunfall

Flugunfall Samedan

Webcambild Flugplatz Samedan acht Minuten nach der Landung

Zwei Todesopfer und eine schwer verletzte Person hat der Flugunfall vom Donnerstagnachmittag beim Flughafen Samedan gefordert.

Das Flugzeug vom Typ Falcon 10 war gegen eine Schneemauer geprallt und wurde beim Landeunfall total demoliert. Gestartet war das Flugzeug um 15.06 in Wien, die Landung erfolgte um 16.14 in Samedan.
Die Ursache des Landeunfalls wird vom Büro für Flugunfalluntersuchungen im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) abgeklärt.

Links:

Bilder vom Flugunfall in Samedan Engadin
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Flugunfall Samedan - Bild: KAPO Flugunfall Samedan - Bild: KAPO Flugunfall Bergung

Nachtrag:

Industrieller Kahane überlebte Flugzeugabsturz
Wie nun bekanntwurde, war beim Flugzeugunglück, das gestern Abend in Samedan zwei Todesopfer gefordert hat, auch der bekannte Industrielle Alexander Kahane an Bord. Er überlebte das Unglück mit mehreren Rippenbrüchen sowie Hand- und Beinverletzungen, wie seine Jungbunzlauer Holding AG in einer Aussendung bekanntgab.

Bei den beiden Todesopfern – einem 69-jährigen und einem 41-jährigen Österreicher – handelte es sich um die Piloten des Business-Jets.

Gegen Schneemauer geprallt
Die Maschine war gestern kurz nach 15.00 Uhr in Wien gestartet. Bei der Landung auf dem Schweizer Flughafen Samedan prallte sie gegen eine Schneemauer. Der zweimotorige Business-Jet wurde dabei auseinandergerissen.

Samedan ist der höchstgelegene Flugplatz Europas. Dort hatte es bereits am Freitag vergangener Woche einen Unfall bei einer Landung gegeben: Der Pilot eines privaten Business-Jets hatte die Maschine nach dem Aufsetzen nicht zum Stillstand gebracht. Das Flugzeug rutschte über die Piste hinaus, verletzt wurde niemand.

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4 Antworten auf Samedan: Zwei Todesopfer bei Flugunfall

  1. tin sagt:

    Ich will der Untersuchung ja nicht vorgreifen – aber bei diesen Bedinungen (METAR) mit einem Jet auf diesem Flugplatz zu landen, sind schlicht unverantwortlich.

  2. Bernd sagt:

    @tin: Also bitte langsam mit den Beurteilungen – Sie tun genau das, was Sie angeblich nicht wollen: Sie greifen der Untersuchung vor.!
    Was wissen Sie über die genauen Wetterbedingungen in der Sekunde des Unfalls? Woher wissen Sie, dass das Wetter die Ursache war und nicht technische Defekte (defektes Fahrwerk etc.) oder ein wetterunabhängiger Pilotenfehler?
    Abgesehen davon klingt das bei Ihnen so, als ob eine Landung mit einem Jet per se gefährlicher wäre als mit einem Motorflugzeug… das stimmt nicht!

  3. Erich sagt:

    Der Bernd ist auch so ein uneinsichtiger Flugfan. Alle Flugplätz in der Schweiz, ohne Landesystem und einer permanenten professionellen Überwachung, sollten geschlossen werden. Das CH-TV hat es gestern gezeigt, was es heisst dort landen zu wollen. Die Öffentlichkeit soll es ausbaden, wenn wieder einer abstürzt der ums “verecken” landen will. Das BAZL schütz die Piloten durch jedes Fehlverhalten. In Raron kann jeder Idiot starten und landen gegen alle Vorschriften. Meldungen an das BAZL nützen absolut nichts.
    Wenn einer im neben der Piste landen will, weil er sie nicht sieht, hat das ganz bestimmt nichts mit einem defekten Fahrwerk zu tun. Solche Aussagen sind typisch für einen angefressenen Fan.

  4. Frank sagt:

    Nu lasst mal die BFU ermitteln. Ich kannte den Piloten sehr gutund bin mit ihm geflogen. Er war garantiert kein Draufgänger.

    Traurige Weihnachten

    Frank

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