Am Sonntagnachmittag wurde im nördlichen Teil des Heidsee, in der Nähe des Dammes, ein Reh von einem Hund gejagt.
Dabei ist das flüchtende Tier im Eis eingebrochen. Es wurde von zwei Feuerwehrleuten von der Feuerwehr Lenzerheide aus dem Eis befreit, hat jedoch nicht überlebt. Um was für einen Hund es sich handelte und wem dieser gehört, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Gemäss Nachfrage bei der Kapo GR, PP Lenzerheide von heute vormittag (23.02.09), sei es gar nicht sicher, dass ein Hund das Reh gejagt hätte. Es seien keine Zeugen bekannt, die das beobachtet hätten. Es ist möglich, dass ein Hund das Reh im Gebiet unterhalb des Soleval aufgestöbert habe. Genausogut könne es aber von den vielen Spaziergängern, die zu dieser Zeit dort unterwegs waren, aufgescheucht worden sein. Dies die Aussage der Kapo GR, PP Lenzerheide, Herr Kloter.
Das ist natürlich traurig, aber wenn niemand einen Hund gesehen hat, frage ich mich schon wie man auf die Idee der Meldung kommt. Andererseits werden so viele Rehe geschossen, so viele Rehe überfahren hier in der Gegend, da kommt alle 10 Jahre einmal ein Unfall mit einem Hund vor und dann ist es einen Pressebericht wert. Wo liegt da die Verhältnissmässigkeit? Und immerhin ist auch ein Hundebesitzer versichert. Ich finde es nicht richtig einen solchen einmaligen Fall so zu veröffentlichen und die vielen duetzend Rehe die laufend überfahren werden nicht zu erwähnen. Dann müsste ich auch alle Autos verbieten oder an die Leine legen.