Seraina Mischol gewann den 41. Engadin Skimarathon und entschädigte sich damit für eine verpfuschte Saison.
Curdin Perl, der Mitfavorit bei den Männern, verpasste den angestrebten Sieg erst im Schlussspurt eines Trios. Der 24-jährige aus Pontresina musste sich auf den letzten Metern den beiden Italienern Fabio Santus und Marco Cattaneo geschlagen geben. Mit Christian Stebler im 7. Rang klassierte sich ein zweiter Schweizer unter den ersten zehn.
Nachdem sie im letzten Winter in die erweiterte Weltspitze vorgestossen war, lief es Seraina Mischol ab der herbstlichen Vorbereitung auf diese Saison nie mehr nach Wunsch – hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen. Mit dem Sieg am Engadin Skimarathon schaffte sie nun aber etwas, das ins Palmares einer Schweizer Spitzenlangläuferin gehört und ihr für die letzten Weltcup-Rennen in Norwegen und Schweden neues Selbstvertrauen geben wird. Seraina Mischol distanzierte die bereits 44-jährige Norwegerin Hilde Pedersen um exakt drei Minuten.
