PT – 2000-Watt-Gesellschaft
Die SP Graubünden ist sehr erfreut über den Entscheid des Churer Stadtrates, dem Gemeinderat die Überweisung einer Motion zu beantragen, welche ein Konzept zur Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft in Chur fordert. Mit diesem Entscheid weist die Exekutive der Hauptstadt auch den kantonalen Behörden den Weg im Umgang mit der Energiefrage auf.
Aus Sicht der SP braucht Graubünden eine umfassende Energiestrategie mit einer klaren Vision: Graubünden soll der erste 2000-Watt-Kanton werden. Ein entschiedenes Vorangehen der Politik in den Bereichen der Energieeffizienz und der Förderung der neuen erneuerbaren Energiequellen ist angesichts des Klimawandels und der Wirtschaftskrise dringend notwendig. Eine Energiestrategie im Sinne des 2000-Watt-Kantons schützt nämlich das Klima und schafft zugleich nachhaltig Arbeitsplätze.
Die SP Graubünden erwartet von der Bündner Regierung, dass sie anhand der anstehenden Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes eine umfassende Strategie im oben genann- ten Sinne anpackt und so eine breite Diskussion lanciert. Die SP ist entschlossen, ihren Forderungen im Sinne des 2000-Watt-Kantons zum Durchbruch zu verhelfen. Falls dies auf parlamentarischem Weg nicht gelingen sollte, wird die SP eine entsprechende Energieinitiative lancieren.
Nach der Energieresolution vom Mai letzten Jahres wird die SP Graubünden als nächsten Beitrag zur Energiediskussion am 25. März 2009 ihr neues umfassendes Energiepapier den Medien vorstellen.
