Chur: Gewaltdelikte an Schulen – ein ernstes Thema

Im Schulhaus Quader in Chur haben am Dienstag die ersten zwei von insgesamt 22 Einsatzübungen der Kantonspolizei Graubünden und der Stadtpolizei Chur zum Thema “Gewaltdelikte an Schulen” stattgefunden.

Wie ernst dieses Thema im Kanton Graubünden genommen wird, zeigte auch die Anwesenheit von Regierungsrätin Barbara Janom Steiner, Vorsteherin des Departementes für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, des Kommandanten der Kantonspolizei Graubünden, Markus Reinhardt, des Churer Stadtpräsidenten, Christian Boner und des Churer Polizeikommandanten, Ueli Caluori.
Dass der Schwerpunkt der diesjährigen sicherheitspolizeilichen Fortbildung durch die tragischen Ereignisse im deutschen Winnenden unverhofft grosse Aktualität bekommen hat, ist zufällig. Die Ausbildungsschwerpunkte werden Monate im Voraus festgelegt und sorgfältig vorbereitet.

Die Mitarbeitenden der Kantons- und der Stadtpolizei bekamen zuerst in einem ausführlichen Theorieblock vermittelt, wie in solchen Fällen grundsätzlich vorzugehen ist. Anschliessend wurde die Theorie in Form der Einsatzübung in die Tat umgesetzt. Die Rettung und Betreuung der Opfer und das Verhindern weiteren Schadens durch den Täter hatten dabei oberste Priorität. Ebenfalls von zentraler Bedeutung, solche Fälle erfolgreich zu bewältigen, ist ein schnelles und zweckmässiges Einrichten einer Platzorganisation mit verschiedenen Anlaufstellen für Opfer, Angehörige und Einsatzkräfte wie Careteam, Sanität und weitere.

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