pt – Offener Brief an die von Poststellenschliessung bedrohten Bündner Gemein-den und Regionen
Geschätzte Behördenmitglieder
Geschätzte Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Gemeinden
Nun hat die Führung der Post die Katze aus dem Sack gelassen. Die Abbaupläne beim Poststellennetz waren kein Hirngespinst von SP und Gewerkschaften. Sie sind bittere Realität, obwohl die Post bezüglich der Anzahl etwas zurückbuchstabieren musste. Für die betroffenen Gemeinden wäre der Abbau der nun offiziell bestätigten 47 Poststellen aber immer noch dramatisch. Und nicht nur für sie, auch für viele Gemeinden im Einzugsbiet der betroffenen Poststellen hätten die Pläne der Postführung weitreichende, negative Konsequenzen. Ganze Regionen wären hart getroffen.
Darum ruft die SP Graubünden die Vertreterinnen und Vertreter der direkt oder indi-rekt betroffenen Gemeinden auf, sich zu wehren. Wer sich schnell und deutlich zur Wehr setzt, hat bessere Chancen etwas zu erreichen. Jetzt braucht es Engagement und Durchhaltewille. Geben Sie nicht auf, die Post kann noch im Dorf bleiben!
Eines können wir versprechen: Wer sich gegen die Abbaupläne wehrt, wird die volle Unterstützung der SP Graubünden finden. Darum werden wir nächste Woche im Grossen Rat einen Vorstoss einreichen, der von vom Regierungsrat Auskunft über die Situation und das Engagement unserer Regierung gegen die Poststellenschliessungen verlangt.
Mit besten Grüssen im Namen der SP Graubünden
Jon Pult, Parteipräsident
Tina Gartmann-Albin, Parteivizepräsidentin/Grossrätin
