Das hof-theater ist wieder unterwegs: Mit der rabenschwarzen Kriminalkomödie „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer. Das Stück wird von Theaterprofis unter der künstlerischen Leitung von Hans Peter Incondi auf 18 Bauernhöfen in der ganzen Deutschschweiz aufgeführt.
Am Samstag 4. Juli ist es auf dem Hertihof in Untervaz und damit erstmals im Kanton Graubünden zu Gast.
Mit „Fisch zu viert“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer im Sommerhalbjahr 2009 nach „Puureschlau“ im 2008, „Lioba, Lioba“ im 2007 und „Adieu“ im 2006 die vierte Inszenierung des Vereins hof-theater.ch. Mit dabei sind dieses Jahr 18 Bauernhöfe in 14 Deutschschweizer Kantonen: Am Samstag 4. Juli macht das hof-theater auf dem Betrieb von Corina Göpfert und Reto Jäger in Untervaz und damit erstmals im Kanton Graubünden Halt.
hof-theater, das bedeutet lebendiges Theater auf der Stör. Es ist unterhaltsame, professionelle Kulturarbeit in urchiger Atmosphäre. Genutzt wird in erster Linie die bestehende Kulisse: der Bauernhof. Gespielt wird im Stall, im Tenn oder in der Remise und zwar bei jeder Witterung. In den Strohballen-Arenen laufen die Schauspielprofis Suzanne Fabian, Jasmine Jäggi, Angélique Rentsch sowie Lukas Schönenberger des Theater Kanton Bern unter der Regie von Peter Incondi zur Höchstform auf. „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer ist ein starkes Stück schwarzer Humor, das bereits im In- und Ausland mit grossem Erfolg aufgeführt wurde.
Die Bauernfamilien stellen nicht nur die Kulisse und Infrastruktur für die Aufführung zur Verfügung, vielmehr verwöhnen sie die Gäste vor und nach dem Theaterbesuch auch kulinarisch. Die Bauernküche ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Die Vorstellung beginnt um 20.30 Uhr und dauert rund 70 Minuten. Die Tickets können direkt bei den Veranstaltern reserviert und gekauft werden. Sie kosten 28 Fr. für Erwachsene, 15 Fr. für Jugendliche bis 18 Jahren und sind gratis für Kinder unter 10 Jahren.
Mehr Informationen zum Stück, dem Verein und den Gastgeber-Bauerhöfen sind unter www.hof-theater.ch zu finden. Doch nun heisst es: Gabeln fassen für „Fisch zu viert“!
Die Geschichte von „Fisch zu viert“ in aller Kürze
Drei Schwestern, nicht mehr die jüngsten aber sehr betucht, ziehen mit ihrem Diener Rudolf auf einen Gutshof. Rudolf beschließt, die letzten Jahre seines Lebens auf einer Weltreise zu verbringen. Dazu braucht er vorzeitig die von den Damen versprochenen Erbschaften. Diese verweigern das Geld, fühlen sich bedroht und getäuscht. Grund genug für alle vier, nach einer ebenso schnellen wie unfehlbaren Lösung ihrer Probleme zu suchen. Dabei wird vor nichts zurück geschreckt. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten!


Werde dieses Jahr zu besuch in der Schweiz sein, wenn alles gut geht. Vielleicht gehe ich auch dorthin. Danke für den Tipp.
Danke für die Platzierung in Ihrem Kalender. Als Kulturveranstalter bin ich darauf angewiesen, dass auch dieser Kanal genutzt werden kann.