Das Projekt elektronische Tourismusplattform Graubünden (ePlattform GR) erreicht einen wichtigen Meilenstein: Kürzlich konnte mit TUI Deutschland GmbH, Europas grösstem Reiseveranstalter, eine Absichtserklärung unterzeichnet werden. Ziel der angestrebten strategischen Kooperation ist es, eine breite Palette touristischer Produkte aus Graubünden in den über 10’000 TUI-Reisebüros in Echtzeit buchbar zu machen. An einer Veranstaltung für die Bündner Tourismusdestinationen vom 25. Juni im Hotel Stern in Chur informierte die Projektgruppe über das Projekt.

v.l.n.r., Frank Stoll (TUI Deutschland, Vertreter des Projekts) und Alexander Starcevic (Graubünden Ferien, Projektleitung ePlattform Graubünden)
Die ePlattform GR ist ein Projekt, welches die Erschliessung neuer Vertriebskanäle für touristische Produkte aus Graubünden erleichtern und damit neue Gäste nach Graubünden bringen soll. Die Basis dafür ist die technische Vernetzung bestehender Buchungssysteme und anderer Systeme der Destinationen und Leistungsträger in Graubünden. Der CEO der projektführenden Organisation Graubünden Ferien, Gaudenz Thoma, sieht eine der Hauptstärken der ePlattform GR in ihrer breiten Abstützung: “Bei diesem innovativen Projekt ziehen alle grossen Destinationen mit Graubünden Ferien am gleichen Strick in die gleiche Richtung. Das gibt der ePlattform den nötigen Schub“, so Thoma.
„Es freut uns, dass wir mit TUI einen optimalen Vertriebspartner für den Markt Deutschland finden konnten. TUI vertritt nicht nur den gleichen Qualitätsanspruch wie Graubünden, sondern strebt wie wir neue und innovative Vertriebsmodelle an“, sagt Alexander Starcevic, Projektleiter ePlattform GR bei Graubünden Ferien.
Laut Frank Stoll, Vertreter des Projektes der TUI, ist das Prinzip der Kooperation zwischen Graubünden und TUI einfach und logisch: Die Destination kennt Ihre eigenen Produkte am besten und hält diese gebündelt bereit. TUI kennt die Bedürfnisse, Anforderungen und Re-gulatorien der Reisebüros und Kunden am besten und verfügt über professionelle Vermarktungsmechanismen. Die Partnerschaft wird daher allen Beteiligten einen Mehrwert bringen: den Reisebüros, der Destination, der TUI und vor allem den Kunden.
Unterkünfte, Einzelleistungen wie Skipässe oder Mietausrüstung, aber auch Pauschalangebote aus ersten Bündner Destinationen sollen im ersten Quartal 2010 über TUI buchbar gemacht werden.
Das Projekt ePlattform GR wurde als flankierende Massnahme der Bündner Tourismusreform vom Amt für Wirtschaft und Tourismus initiiert. Die Projektgruppe besteht aus Andreas Bärtsch (Weisse Arena AG), Reto Branschi (Davos Klosters), Stefan Sieber (Engadin St. Moritz), Sandro Pfammatter (Rhätische Bahn), Eugen Arpagaus und Michael Caflisch (Amt für Wirtschaft und Tourismus) und Alexander Starcevic (Graubünden Ferien, Projektlei-tung). Das Projekt wird vom Kanton Graubünden, vom Innotour-Fonds sowie von den Projektpartnern finanziert.
