pt – Mit Respekt nimmt die SP Graubünden zur Kenntnis, dass der Verband der Bündner Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten mit einer Resolution die Regierung an ihre Versprechen erinnert, die sie im Rahmen des Abstimmungskampfes zur Justizreform für das betroffene Personal gemacht hat. Das Ziel dieser Resolution wird von der SP Graubünden voll unterstützt.
Die SP Graubünden setzt sich dezidiert für eine moderne und unabhängige Bündner Justiz ein. Darum hat sie auch für ein JA zur Justizreform am vergangen 17. Mai gekämpft. Genau so dezidiert hat die SP aber schon während des Abstimmungskampfes gesagt, dass sozialverträgliche Lösungen für das betroffene Personal der Kreise gefunden werden müssen. Insbesondere die von der Regierung angekündigte Lösung einer Weiterbeschäftigung des betroffenen Personals bei den Bezirken, bei der Staatsanwaltschaft oder in der kantonalen Verwaltung muss nun umgesetzt werden. Sollte die Regierung dies nun innerhalb von nützlicher Frist nicht von selbst an die Hand nehmen, wird sich die SP mit einem parlamentarischen Vorstoss für die Rechte des Kreispersonals einsetzen.
