Juso kämpft für mehr Lohngerechtigkeit!

pt – Vergangenen Dienstag lancierte die Juso Schweiz in Bern die 1:12 Initiative. Die Lohnbandbreite in einem Unternehmen soll mit unserer Initiative auf den Faktor zwölf beschränkt werden. Morgen, Samstag wird der Sammelstart in Graubünden erfolgen. Die Juso wird mit viel Elan und vollem Einsatz für mehr Lohngerechtigkeit auf die Strasse gehen – auch in Graubünden!

Die Schweiz ist in Sachen ungerechte Vermögensverteilung Spitzenreiterin. Sogar in den USA ist das Geld besser verteilt! Die Löhne von Vasella & Co. ändern diese traurige Tatsache nicht wirklich… Die Krise hat nichts an der unverantwortlichen Bonikultur in den obersten Etagen geändert. Trotzdem hat es unser Parlament nicht einmal bei den staatlich unterstützten Banken gewagt, diesem Trend einen Riegel vorzuschieben und die Abzockersaläre endlich zu begrenzen! Wir akzeptieren dies nicht und fordern: Innerhalb eines Unternehmens darf der höchste Lohn maximal 12 Mal so hoch sein wie der tiefste!

Mit der Initiative sollen…

  • …endlich gerechte Löhne unten und oben erreicht werden
  • …die unsäglichen Millionenlöhne der Topmanager beschränkt werden
  • …das Volk wieder über die Wirtschaftsinteressen gestellt werden

Die Macht der Wirtschaft durch das demokratische Prinzip aufbrechen!
„Die grossen Konzerne werden ins Ausland abwandern.“ oder „Diese Initiative bringt einen enormen Standortnachteil für die Schweiz“, dies sind die traditionellen Hauptargumente der Bürgerlichen. Sie kommen immer dann, wenn der Sozialstaat punktuell ausgebaut oder die ArbeiterInnen gestärkt werden sollen etc.

Genau bei diesem Punkt setzt die Initiative an. Wir fragen: Wer entscheidet, ist es die Wirtschaft oder das demokratische Prinzip? Wir sind entschieden der Meinung: Der Volkswille muss wieder über jenem der Wirtschaft stehen! Wir stehen konsequent hinter dem Primat der Politik. Die Wirtschaft hat sich endlich wieder dem Volkswillen und dem demokratischen Prinzip unterzuordnen. Die alte Machtfrage der Wirtschaftdemokratie ist neu zu stellen!

Sammelstart in Graubünden zusammen mit der SP und Regierungsratskandidat Martin Jäger
Der Sammelstart in Graubünden wird morgen, Samstag um 9:30 Uhr in Schiers (beim Coop) erfolgen. Am Nachmittag werden wir in Landquart (nähe Bahnhof) weitersammeln.
In unserem Anliegen für mehr Lohngerechtigkeit werden wir auch von der SP Graubünden unterstützt. Beim Sammelstart in Schiers wird u.a. auch Martin Jäger, SP-Regierungsratskandidat, dabei sein.

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