FDP.Die Liberalen zur Schulgesetz-Totalrevision: Dringlich und ohne Verzögerungen

pt – Die FDP.Die Liberalen Graubünden nehmen zur Kenntnis, dass sich die Totalrevision des Schulgesetzes verzögert. Die zahlreichen Rückmeldungen zur Vernehmlassung verlangen offensichtlich eine gründliche Überarbeitung des Schulgesetzes.

Die FDP hat dies in ihrer Vernehmlassung ebenfalls ausdrücklich gefordert, insbesondere in den folgenden Bereichen:

  • Die Aufgaben und Verantwortungen der verschiedenen Akteure im Schulbereich müssen klarer definiert sein
  • Das Schulgesetz müsse auf den Grundpfeilern des Qualitätsgedankens aufgebaut sein
  • Die postulierte Vollintegration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in die Regelklassen sei abzulehnen. Zielführend für alle Beteiligten sei vielmehr die optimale Kombination von Integration und Separation, davon ist die FDP nach wie vor überzeugt.
  • Die unbestrittene Teile von HamorS, wie koordinierte Lehrpläne und Lehrmittel sowie Harmonisierung der Bildungsziele, müssen im Schulgesetz verankert werden

Im weiteren ist die FDP nach wie vor der Auffassung, dass das neue Schulgesetz den gesellschaftlichen Anforderungen an die Volksschule von heute und morgen entsprechen müsse. Deshalb begrüsst die FDP.Die Liberalen Graubünden den Entscheid der Bündner Regierung, das Schulgesetz grundlegend zu überarbeiten.
Gleichzeitig hält die FDP aber unmissverständlich fest, dass eine Totalrevision des Kantonalen Schulgesetzes notwendig und dringlich ist (Familienbericht!) und nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. Die FDP.Die Liberalen werden sich im Rahmen der parlamentarischen Arbeit dafür stark machen. Sie erwartet das neue Gesetz auf das Jahr 2011, da der Handlungsbedarf mehr als ausgewiesen ist. Die neue Departementsleitung ist deshalb gefordert, diese Aufgabe zügig an die Hand zu nehmen.

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