LGT Group schliesst Übernahme der Dresdner Bank (Schweiz) ab

Wie die im internationalen Wealth & Asset Management tätige LGT Group heute bekannt gab, hat sie die Transaktion zur Übernahme der Dresdner Bank (Schweiz) AG am 1. Dezember 2009 abgeschlossen. Diese wird im Februar 2010 vollständig in die LGT Bank (Schweiz) AG integriert. Mit der Akquisition erhöht die LGT ihre verwalteten Vermögen um CHF 9.4. Milliarden (Stand Ende 2008) und verstärkt ihre Marktposition in der Schweiz sowie in wichtigen Wachstumsmärkten erheblich.

Die jetzt abgeschlossene Übernahme der Dresdner Bank (Schweiz) durch die LGT Group war am 27. Juli 2009 angekündigt worden. Über den Kaufpreis wurde mit dem Verkäufer, der deutschen Commerzbank, Stillschweigen vereinbart.

Per Februar 2010 wird die Dresdner Bank (Schweiz) in die LGT Bank (Schweiz) integriert und tritt nur noch unter diesem Namen auf. Die Unternehmen, die beide dem Schweizerischen Bankengesetz unterstehen, sind etwa gleich gross und gleichermassen auf die Anlageberatung und Vermögensverwaltung vorwiegend für wohlhabende Privatkunden spezialisiert. Die LGT Bank (Schweiz) ist in Basel, Bern, Genf, Luzern, Lausanne, Lugano und Zürich präsent. Mit der Akquisition verdoppelt sie ihre Vermögensbasis auf fast
CHF 20 Milliarden (Stand Ende 2008). Insgesamt erhöht die LGT Group ihre verwalteten Vermögen auf über CHF 87 Milliarden (Stand Ende 2008).

S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein: «Im Wealth Management fokussieren wir seit rund zehn Jahren auf den Auf- und Ausbau unseres lokal regulierten Bankgeschäfts in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich, sowie auf internationale Wachstumsmärkte wie den Mittleren Osten, Zentral- und Osteuropa sowie Lateinamerika. In beiden Bereichen konnten wir dank der Übernahme der Dresdner Bank (Schweiz) unsere Marktposition erheblich verbessern. Gerade in einer Zeit, in der sich das grenzüberschreitende Bankgeschäft in unseren deutschsprachigen Kernmärkten rasch wandelt, fühlen wir uns in unserer internationalen Wachstumsstrategie bestärkt und werden diese weiter konsequent umsetzen.»

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