Premiere des Snow Run in Arosa mit einer Weltmeisterin

Swiss Snow Walking Event in Arosa 2010

Der Swiss Snow Walking Event in Arosa wird mit einem Snow Run ergänzt, und die beiden Veranstaltungen treten neu unter der Bezeichnung Swiss Snow Walk & Run auf. Die Laufpremiere beehren am 9. Januar mehrere Prominente.

Von Anita Fuchs

Der Testlauf im Januar dieses Jahres verlief verheissungsvoll, und die Rückmeldungen fielen vorwiegend positiv aus. Diese beiden Aspekte motivierten die Organisatoren, das Konzept des geplanten Snow Run auszufeilen und ihn ins Programm des Swiss Snow Walking Event aufzunehmen. Im Zuge der Ausarbeitungsphase entschieden sie sich auch gleich zu einer Namensänderung: Die Läufer und Walker vereinen sich am neuen und in der Schweiz zugleich einzigartigen Swiss Snow Walk & Run. Dies indes nicht nur am 9. Januar in Arosa, sondern auch am 12. Dezember in Leysin und am 6. März in Engelberg.

„Emotionen pur“ und „geniale Strecke“
Wie dazumal im Jahre 2005 mit dem Swiss Snow Walking Event im Walking-Bereich wird mit dem Snow Run eine Lücke im (inter-)nationalen Laufkalender geschlossen. „Eine Laufveranstaltung auf Schnee und dazu in den Bergen stellt eine Neuheit dar“, sagt OK-Präsident Daniel Durrer aus Arosa. Dass sich eine Teilnahme lohnt, unterstreichen einige Aussagen von Läufern, die vor knapp elf Monaten den Testwettkampf absolvierten.

Caroline Steffen, Angehörige des Schweizer Langdistanz-Triathlonkaders und aktuell WM-Vierte über die halbe Ironman-Distanz, sprach beispielsweise vom „mit Abstand schönsten Lauf, den ich je absolvierte“ – aber auch von „Emotionen pur“. Die Zugerin hob „die geniale Strecke“ und „die Schönheiten der Landschaft“ hervor. Mit Lob sparte damals nach einem ihrer Ansicht nach „genussvollen Tag“ auch Karin Thürig nicht. „Die Organisation war perfekt“, so die Drittplatzierte des Olympischen Zeitfahrens in Peking 2008.

Zwei Top-Läuferinnen auf Königsdistanz
Auch bei der Premiere des Snow Run am zweiten Januar-Samstag sind wieder mehrere prominente Schweizer zugegen. Angeführt wird die Liste von der 15-fachen Orientierungslauf-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder, die wie ihr Ehemann Matthias Niggli – seines Zeichens Chef des nationalen Elite-Kaders – die über 19,2 Kilometer lange und mit 695 Höhenmetern gespickte Königsdistanz zurücklegen wird. Der Crazy Snow Distance, deren Kulminationspunkt die auf 2447 Metern gelegene Sattelhütte bildet, stellt sich auch die Bündner Bergläuferin Jasmine Nunige aus Davos.

Als politische Vertreterin konnten die Veranstalter die Aargauer Nationalrätin Ruth Humbel gewinnen. Im Moment ist allerdings noch unklar, ob sich die frühere Spitzen-Orientierungsläuferin (1975 bis 1987 Nationalkader-Mitglied/siebenfache WM-Teilnehmerin und dabei dreimalige Bronzemedaillengewinnerin mit der Staffel) ebenfalls der grössten Herausforderung innerhalb des Snow Run annimmt oder sich mit einem Start über eine der beiden kürzeren Distanzen (6,3 oder zwölf Kilometer) begnügt.

Mister Schweiz walkt mit
Mit Sicherheit misst sich Vincens Nold, der innerhalb des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements die Funktion des Staatsanwaltes des Bundes ausübt und dessen Frau Ursula Nold die Delegiertenversammlung des Migros Genossenschafts-Bundes präsidiert, auf der Königsdistanz. Aktuell der bekannteste Teilnehmer des über dieselben Strecken führenden Snow Walk ist André Reithebuch; der amtierende Mister Schweiz absolviert die Mitteldistanz.

Informationen und Anmeldungen unter www.swisssnowwalking.ch und www.snowrun.ch

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