Bär im Val Müstair gesichtet

Gestern Morgen hat ein Kantonspolizist im Val Müstair einen Bären auf einer Entfernung von 170 Metern gesichtet.

Die Beobachtung ist glaubwürdig und passt zu den verschiedenen Meldungen aus dem Südtirol, wonach sich in den letzten Tagen ein Bär von Süden her allmählich der Schweizergrenze genähert haben soll. Die Identität des Bären steht noch nicht fest. Bis jetzt konnte die sofort herbeigerufene Wildhut keine konkreten Spuren oder indirekte Nachweise sichern.

Im Val Müstair wurden in den letzten Jahren verschiedene Aktivitäten unternommen, um allfällige Konflikte mit einwandernden Bären zu minimieren. So werden umgehend die Abfallbehälter entlang der Kantonsstrasse durch bärensichere Modelle ersetzt. Die Landwirte und Bienenzüchter wurden kurzfristig über die neue Beobachtung informiert.

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Eine Antwort auf Bär im Val Müstair gesichtet

  1. Thomas Marty sagt:

    Ich verstehe nicht, weshalb um die Bären immer so ein Theater gemacht wird. Warum kann man den Bären nicht einfach ein Sendehalsband umlegen und falls diese an Stellen kommen, wo sie nicht sein sollten, diese dort vertreiben (ggf. Polizei mit Gummischrot)? Warum muss es erst so weit kommen, dass jemanden ein Schaden entsteht und das Ganze wieder in einem Abschuss endet? Sind Sendehalsbänder und jemand der auf einen Monitor sieht zu viel verlangt?

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