Der etwas andere Gottesdienst zum MarathonauftaktAn die tausend Personen feiern seit 12 Jahren jeweils am Vortag des Engadin Skimarathon in der Tennishalle St. Moritz einen etwas anderen Gottesdienst.
Einen Gottesdienst bei dem man direkt nach dem letzten Training im Langlaufdress erscheinen kann, auf Festbänken Platz nimmt, Kinder mitbringt und betreuen lässt und nach Predigtende bei süssen und salzigen Häppchen und alkoholfreien Getränken zusammen steht und letzte Wachstipps und sonstige Neuigkeiten austauscht. Ein anderer Gottesdienst aber auch, weil eine herkömmliche Liturgie fehlt und Mitglieder verschiedenster Konfessionen gemeinsam Lobpreislieder singen und der Kurzpredigt lauschen. In diesem Jahr gibt mit Andreas Boppart ein junger Prediger aus Zizers seine Gedanken an die Langlaufsportler, Funktionäre und Zuschauenden weiter. Auch diese Art von Kurzpredigt in moderner Sprache dürfte für traditionsbewusste Kirchgänger speziell sein und doch ist das Ziel der Botschaft dasselbe – der Gott der Bibel und sein Wirken.
Anstelle der Kirchenorgel singen Engadinerinnen und Engadiner, die vor zwei Jahren gemeinsam die CD „Raig dal Bernina“ veröffentlicht haben. Eine Mischung aus Kirchen- und modernen Anbetungsliedern vorwiegend in romanischer Sprache. Der Chor wird von der Pontresinerin Claudia Schäfli geleitet. Sie hat mit “Uf em Wäg is Ziel” erst kürzlich den ersten Marathonsong komponiert und herausgebracht. Dass das Ganze als Einheit zusammenschmilzt, dafür sorgt als Moderater der reformierte Pfarrer Michael Landwehr aus Samedan.
Der 12. ESM-Gottesdienst findet am Samstag, 8. März um 17.00 Uhr in der Tennishalle St. Moritz statt und wird, wie die bisherigen Anlässe, von einem überkonfessionellen Organisationskomitee von Vertretern aus Landes- und Freikirchen sowie christlichen Sportlerorganisationen organisiert und durchgeführt.

Allegra meine beiden Pfarrsleute
Ich finde es sehr positiv, dass es am Marathon noch für Spirituelles Platz hat.
Das einzige, was mir jedoch dieses Jahr am Marathon nicht gefallen hat, war Euer “Gottes”dienst.
Ich habe vor allem das Biblische und die Predigt als solche und die Kirchenstimmung vermisst. Die Rapartige Abwicklung des Herrn Boppart hat mich schockiert.
Es fehlte auch jede Art von Mehrsprachigkeit. Vor allem am Marathon können Sie unmöglich annehmen, dass die Gäste NUR DEUTSCH sprechen oder verstehen (wenn es wie ein Wasserfall kommt noch viel weniger). Die schlechten Scetches mit dem Englischen waren leider auch daneben und das Interview total uninteressant.
Es ist unglaublich, dass Sie in einer LATEINSPRCHIGEN Gegend einfach Italienisch und Französisch und natürlicha auch Englisch strikte VERGESSEN. Nicht einmal ein Willkommensgruss in irgendeiner anderen Sprache war möglich. Wir sind aber hier nicht in Düsseldorf, sondern im ENGADIN.
Vielleicht können Sie nächstes Jahr eine bessere Version ausstudieren.
Besten Dank und melders salüds.
Reto Zuan
Hallo Zäma
Han dr Marathongottesdienst hammer gfunda. Vorallem d’Predigt. Isch aifach dä hammer gsi!!! Hets voll uf dä Punkt procht dä Boppi. Findi aifach voll cool.
Freua mi scho mega uf nögscht johr.
Salüds da l’Engiadina