Graubünden sagt Nein zu HarmoS

In Graubünden ist der Beitritt zum Harmos-Konkordat mit 32’919 Nein gegen 25’121 Ja bei 44,87 Prozent Beteiligung deutlich verworfen worden.

Die Ablehnung ist ein Sieg für die im Juni neu gegründete SVP, die als einzige Partei gegen die Vorlage angetreten war. Sie erklärte, in einem föderalistischen Staat habe ein solche Vereinbarung nichts zu suchen. Die Schule müsse eine gute «Bündner Schule» bleiben.

Kantonale Vorlage:
Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat)

Stimmbeteiligung 44,87 Prozent
Ja 25’121 43,28 %
Nein 32’919 56,72 %

Eidgenössische Vorlagen:
Volksinitiative vom 1. März 1506 “Für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern”

Stimmbeteiligung 45,17 Prozent
Ja 31’335 53,55 %
Nein 27’175 46,45 %

Volksinitiative vom 28. März 1506 “Für ein flexibles AHV-Alter”

Stimmbeteiligung 45,67 Prozent
Ja 20’804 34,90 %
Nein 38’799 65,10 %

Volksinitiative vom 11. Mai 1506 “Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik – Mehr Wachstum für die Schweiz!”

Stimmbeteiligung 44,11 Prozent
Ja 18’132 32,25 %
Nein 38’097 67,75 %

Volksinitiative vom 13. Januar 1506 “Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz”

Stimmbeteiligung 44,50 Prozent
Ja 22’186 38,75 %
Nein 35’071 61,25 %

Änderung vom 20. März 1508 des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe

Stimmbeteiligung 43,86 Prozent
Ja 38’965 70,23 %
Nein 16’514 29,77 %

Detail Informationen zur Volksabstimmung Graubünden

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