Graubünden Ferien und Branchenpartner verstärken die Kommunikationsoffensive im Zeichen des Steinbocks massiv
Die jüngsten Tourismus-Prognosen der Konjunkturforscher von BAKBASEL machen es deutlich: Die Schweiz und Graubünden dürfen erst ab 2013 mit einem Aufschwung rechnen. Die Bündner Regierung hat deshalb für die Jahre 2011 und 2012 zusätzliche Mittel zur Förderung der Nachfrage nach touristischen Angeboten in der Höhe von 2.84 Mio. Franken bereitgestellt. Graubünden Ferien (GRF) und diverse Partner verstärken damit die Kommunikationsoffensive mit den Bündner Steinböcken. Erste Massnahmen sind ab sofort in Umsetzung.
Die Durststrecke im Schweizer Tourismus hält an. Noch liegen die Übernachtungszahlen der Sommersaison 2011 nicht vor. In ihrer jüngsten Studie zu den Prognosen für den Schweizer Tourismus rechnen die Konjunkturforscher von BAKBASEL aber für den alpinen Raum – und damit auch für Graubünden – mit einem Minus im Bereich von -5 %. Nur unwesentlich besser sind die weiteren Aussichten: Im Winter 2011/12 wird für Graubünden ein Minus von -2.8% vorausgesagt, im Sommer 2012 soll der Logiernächte-Rückgang noch -2 % betragen. Mit einem Aufschwung ist gemäss BAKBASEL erst ab dem Tourismusjahr 2013 zu rechnen.
Mitte Oktober 2011 hat die Bündner Regierung vor diesem Hintergrund zusätzliche Mittel zur Förderung der Tourismus-Nachfrage bereitgestellt. Auf Antrag von Graubünden Ferien (GRF) hat sie den für die Steinbockkampagne der Marke graubünden zugesicherten Kredit für die Jahre 2011 und 2012 von total 2 Mio. auf neu 4.84 Mio. Franken erhöht. Mit diesem befristeten, einmaligen Zusatzkredit sollen für die anstehende Wintersaison 2011/12 sowie die Sommersaison 2012 gezielt Akzente gesetzt werden. Graubünden Ferien und die beteiligten Partner orientierten an einer Medienkonferenz vom 2. November 2011 in Chur über die geplanten Massnahmen.
Bestehende und neue Partner ziehen mit
Zeitgleich mit der Kreditsprechung hat Graubünden Ferien als Markenträger die Planung und Konzeption zusätzlicher bzw. verstärkender Massnahmen gemeinsam mit bestehenden Kampagnenpartnern an die Hand genommen. Bereits zuvor waren weitere Organisationen zu einer Teilnahme an der Offensive eingeladen worden. Für gemeinsame zusätzliche Investitionen und Massnahmen im Rahmen der Steinbockwerbung konnten so Engadin Scuol Samnaun, Lenzerheide, die Rhätische Bahn sowie neu Savognin und Brigels/Surselva gewonnen werden. Als Kampagnen-Partner weiterhin dabei sind im Rahmen ihrer ordentlichen Budgets die Kooperationen „Graubünden, mein Bergdorf“ (kleine und feine Orte), TopCard (Bergbahnen Laax, Davos Klosters Mountains sowie Lenzerheide), Campus Tourismus (HTW Chur, SSTH Passugg, Academia Engiadina Samedan), sowie der Verband der Bündner Fleischfabrikanten.
Geballter Mix aus Dach- und Partnermassnahmen zum Saisonstart
Ein erster Schwerpunkt mit Zusatzmassnahmen geht zum Start der Wintersaison 2011/12, also ab sofort, vom Stapel. „Herr und Frau Schweizer dürfen an Graubünden nicht vorbei kommen, wenn sie Winterferien oder Ausflüge in die Berge planen“, sagte Gaudenz Thoma, CEO von Graubünden Ferien vor den Medien. Und weiter: „mit dem Zusatzpaket muss es uns gelingen, die erwiesene Sympathie für Graubünden in Begehrlichkeit und damit Kaufhandlungen umzuwandeln“. Den Auftakt macht Engadin Scuol Samnaun mit einer kombinierten Print- und TV-Kampagne in der Schweiz und in Süddeutschland. Seit Ende Oktober ist dazu unter anderem der beliebte TV-Spot „Nebel“ zur besten Sendezeit auf di- versen Kanälen zu sehen.
Mit Radio-Spots und Plakaten bewirbt Savognin ab Anfang Dezember das neue Angebot „Kinder bis 10 Jahre fahren gratis Ski“. Im Visier haben die Sursetter dabei neben der Deutschschweiz auch Gäste aus dem Tessin.
Flankierend zu diesen Angebotskampagnen läutet Graubünden Ferien auf Dachebene mit einer ersten Kommunikations-Welle im Dezember den Bündner Winter ein. Auf der Achse Basel – Zürich – St.Gallen wird eine Plakat- und Inseratekampagne die Schweizer Ferienregion Nr. 1 unübersehbar positionieren. In einer zweiten Welle folgen ab Ende Januar ein neuer TV-Spot sowie zum Saisonausklang eine Promotions-Kampagne im Internet. „Von dieser geballten Präsenz profitieren nicht nur die Kampagnenpartner, sondern die ganze Ferienregion“, ist GRF-CEO Gaudenz Thoma überzeugt.
Ganz auf den Kanal Online setzt im Winter 2011/12 Lenzerheide. Mit einer Bannerkampagne sowie einer speziellen Wetter-App verschafft die Ferienregion dem Destinations- Claim „Sonne hoch zwei“ nachhaltig Aufmerksamkeit. Die App ist ab Mitte November auf lenzerheide.com abrufbar und sollte bis Mitte Dezember im App-Store von Apple zum herunterladen bereit sein.
Noch in der Konzeptionsphase steckt die Winterkampagne für die Bergbahnen Brigels/Surselva. Das international mehrfach ausgezeichnete Skigebiet wird voraussichtlich die Gastronomie und seine XXL-breiten Pisten ins Zentrum der Massnahmen stellen.
Familien, Bahnfreunde und Wellness-Gäste im Sommer
Rechtzeitig zum Sommerstart 2012 macht die Rhätische Bahn im Rahmen der Steinbockwerbung auf sich bzw. den Wanderweg via Albula/Bernina im UNESCO Welterbe aufmerksam – auch hier mit einem zusätzlichen Budget. Die Bahn wird dabei mit einer Weltneuheit in der digitalen Kommunikation aufwarten.
Auf Dachebene rückt Graubünden Ferien im kommenden Sommer die Familien in den Mittelpunkt. Mit einem weiteren TV-Spot sowie einer begleitenden Angebotskampagne im Internet soll die Steinbockwerbung Familien für Sommerferien in den Bündner Bergen begeistern.

