Ritter und Eggerling gewinnen ersten Transruinaulta

 

Beat Ritter (Pontresina) und Brigitte Eggerling (Chur) liessen sich am Samstag als Premierengewinner des von Ilanz nach Thusis führenden ‪Transruinaulta‬ feiern.

Beat Ritter (Pontresina) und Brigitte Eggerling (Chur) liessen sich am Samstag als Premierengewinner des von Ilanz nach Thusis führenden ‪Transruinaulta‬ feiern.

Beat Ritter (Pontresina) und Brigitte Eggerling (Chur) liessen sich am Samstag als Premierengewinner des von Ilanz nach Thusis führenden Transruinaulta feiern. Mit 400 Läufern war das Teilnehmerkontingent ausgeschöpft.

Die Erstaustragung des Transruinaulta geht als durchwegs gelungen in die Geschichte ein. „Mit Ausnahme von Kleinigkeiten klappte organisatorisch alles prima, die Finisher zeigten sich glücklich und zufrieden und das Wetter von seiner besten Seite“, fasste OK-Präsident Thomas Häusermann nach Zielschluss zusammen. Während am frühen Morgen eine dicke Nebeldecke den Startort Ilanz eingehüllt hatte, so lichtete sich diese just auf den Start hin und liess einen Blick auf die frisch verschneite Spitze des Piz Tumpiv erhaschen. Dies natürlich auch sehr zur Freude der Veranstalter, die sich aus der am Schamserberg beheimateten Uniùn da Sport (US) Tumpriv rekrutierten.

Komfortabler Vorsprung

Auf den 42,2 Kilometern, die mit 1800 Höhenmetern gespickt waren, und später im Ziel in Thusis kamen die Läufer in den Genuss von Kaiserwetter. Auf die Strecke geschickt wurden sie von einer aus 26 Tonnen Valser Quarzit hergestellten Startrampe aus und zu Tiba-Tönen, welche der Ilanzer Gemeindepräsident Aurelio Casanova blies. Am schnellsten bewältigten die anspruchsvolle, aber auch überaus abwechslungsreiche Strecke zwei Bündner: Beat Ritter und Brigitte Eggerling. Der Engadiner benötigte 3:20:37 Stunden, die Churerin 3:52:18. Während Ritters Vorsprung mit 8:25 Minuten überaus komfortabel ausfiel, betrug Eggerlings Reserve immerhin 1:34.

Fortsetzung am Transviamala

Mit 400 Gemeldeten war das Teilnehmerlimit ausgeschöpft. Die Läufer stammten grösstenteils aus praktisch allen Regionen der Schweiz, zusätzlich reisten sie aus dem Fürstentum Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Holland an. Gemeinsam war allen, dass ihnen der erste Transruinaulta ein unvergessliches Erlebnis in einer unvergleichlichen Gegend bescherte. Für ein Viertel von ihnen folgt die Fortsetzung mit dem Transviamala vom Sonntag, der über 19 Kilometer von Thusis nach Donat führt. Bei diesem Anlass darf die veranstaltende US Tumpriv mit 1000 Gemeldeten ebenfalls ein volles Startfeld vermelden. Die Wetteraussichten für die zweite Etappe des Schluchten-Abenteuers sind verheissungsvoll, womit einem weiteren einzigartigen Lauferlebnis nichts im Wege steht. (af)

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